Padovicz und sein Personal

Seit heute morgen sucht die Unternehmensgruppe Padovicz (Berlin Projekt Immobilienmanagement) auf Stepstone drei neue Mitarbeiter*innen. Nehmen wir das zum Anlass uns die aktuelle Personalstruktur bei Padovicz genauer anzuschauen.

Der Personalaufwand der UGP beträgt rund 1 Mio Euro. Wir konnten bisher mindestens 16 aktuelle Mitarbeiter*innen identifizieren, die direkt bei der UGP beschäftigt sind (ausgenommen sind die Max-Mara-Läden der Padovicz Mode GmbH). Das ist nicht viel für ein Unternehmen, das rund 700 Häuser besitzt und ständig neue kauft, saniert und teilweise auch neu baut. Das Geschäftsmodell beruht darauf die meisten Tätigkeiten an andere Firmen auszulagern (Hausverwaltungen, Facility, kleinere Baufirmen, Anwaltskanzleien usw.) und diese im Wettbewerb um die Aufträge gegeneinander antreten zu lassen. Entscheidende Positionen sind aber mit langjährig Vertrauten besetzt. Dazu gehören die Bauleiter Manfred Reiß, Günter Krüger und sein Gehilfe Marco Hauer, sowie die Bauzeichnerin Katrin Göritz. Für das Innendesign der Wohnungen ist Sarra Mittal zuständig. Als CEO bzw. Haupt-Controller tritt Detlev Pickert auf. Eine besondere Rolle hat der Anwalt Jens von Kietzell bis zum Sommer 2019 gespielt. Er war 2. Geschäftsführer der Berlin Projekt Immobilienmanagment GmbH und damit für das operative Geschäft dieses Kernstücks der UGP verantwortlich. Er war als Anwalt oft für Padovicz tätig. In der Buchhaltung sitzen Manuela Postel-Obst und Cornelia Prechel. Terminvereinbarungen und andere Sekretaiatsaufgaben übernehmen Polly Klein und Selina Coban. Auf der gehaltsliste steht außerdem Jerry Padovicz, der immer größere Teile der Geschäfts übernimmt.

Aktuell werden ausschließlich Bauigenieur*innen, Architekt*innen oder Bautechniker*innen für folgende Arbeitsbereiche gesucht:

  • Bauleitung/Überwachung (Stellengesuch)
  • Junior-Bauleitung/ Unterstützung für Bauleiter (Stellengesuch)
  • Auschreibung und Vergabe von Bauarbeiten (Stellengesuch)


  • Gelockt wird mit „leistungsorientierter Vergütung“ (Provision) und einer Firma die eine „ständig wachsenden Zahl von Neubau- und Sanierungsvorhaben“ zu bieten hat.

    Wer für Padovicz oder seine Subunternehmen gearbeitet hat, weiß, dass das Arbeitsumfeld alles andere als angenehm ist. Auch die meisten Fachleute verschleißt er über die Jahre. Provision gibt es für Bauleiter*innen beispielsweise bei Verringerung der Baukosten durch geschicktes Austricksen der Baufirmen, durch das Provozieren von Vertragsstrafen, durch Chaos auf den Baustellen, das den einzelnen Gewerken angelastet werden kann. Wer für die UGP arbeitet, weiß was sie oder er tut. Sie alle machen sich die Hände schmutzig. Sie sind mitverantwortlich für Verdrängung, für Leerstand, für den Verfall von Häusern und für die Zerstörung sozialer Infrastruktur in den Kiezen.

    Deshalb warnen wir nicht nur viele kleinere und große Baufirmen davor sich von Padovic einspannen zu lassen, sondern auch all jene die meinen bei der UGP sei eine Karriere möglich.

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