Dr. House Solutions – Ein Problem für Mieter*innen


Vier Tage vor dem Anti-Padovicz-Kiezspaziergang wurde heute das Partner-Unternehmen „Dr. House Solutions Service GmbH“ in der Lichtenberger Herzbergstraße aufgesucht. Nach Büroschluss wurde neben Plakaten noch folgender Flyer in Briefkästen hinterlassen:

„Dr. House“ tritt in den letzten Jahren als Hausmeisterfirma für den berüchtigten Immobilien-Eigentümer Gijora Padovicz überwiegend in Friedrichshain in Erscheinung. Padovicz hat in Berlin über 200 Wohnhäuser aufgekauft und läßt sie teilweise verfallen, um sie irgendwann teuer zu modernisieren. „Dr. House Solutions“ ist zwar nur ein Glied in der Kette dieses miesen Spiels – aber kein einfacher Dienstleister.

> Mieter*innen berichten immer wieder davon, dass die Mängelbeseitigung durch „Dr. House“ schleppend, bis gar nicht funktioniert.

> Statt die üblichen Hausmeister-Aufgaben zu erledigen, kümmert sich „Dr. House“ eher um Entrümpelungen, die auf die Mieter*innen umgelegt werden. Es sind auch Fälle von Diebstählen angeblichen Sperrmülls (Fahrräder usw.) bekannt geworden.

> Regelmäßig zerstören Mitarbeiter von „Dr. House“ von Mieter*innen selbstorganisierte Instandsetzungen und angelegte Gärten in den Hinterhöfen.

> Entmietete Wohnungen werden von „Dr. House“ als Lagerräume zweckentfremdet. Richtig aktiv wird die Firma erst wenn leerstehende Wohnungen durch wohnungslose Menschen angeeignet werden. Dabei wird auch vor gewalttätigen Räumungen nicht zurückgeschreckt.

> Die Strategie ist klar: Der Haus-Eigentümer Padovicz will seinen Bestand gewinnbringend modernisieren. Altmieter*innen müssen dafür weichen. Für die Vertreibung durch Verfall, Vermüllung und anderen Schikanen sorgen die Hausverwaltungen Factor, Vivo und Lehmann und an erster Stelle die Hausmeisterfirma „Dr. House Solutions“.

Wir, Mieter*innen aus den betroffenen Häusern, fordern „Dr. House Solutions Service GmbH“ nachdrücklich auf sich aus der Kooperation mit Padovicz zurückziehen.
Lasst uns in Ruhe! Beteiligt euch nicht weiter an der
Vertreibung von Mieter*innen!

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