Presse

Padovicz Methoden und Widerstand dagegen in den Medien

Junge Welt 16.06.2020
Futter für den Hai
Auseinandersetzung um linkes Hausprojekt Liebig 34 in Berlin spitzt sich zu. Vermehrt Polizeikontrollen, Räumung befürchtet (…)
Der Versuch der Bewohnerinnen und Bewohner, das Haus mittels einer Genossenschaft im Jahr 2008 zu kaufen, scheiterte. Statt dessen wurde die Liebig 34 von der Siganadia Grundbesitz GmbH erworben. Der Inhaber der Siganadia ist der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz, der in Berlin den Ruf eines Spekulanten genießt. Mehr

RT, 03.06.2020
Urteil in Berlin: Hausprojekt Liebig34 muss Gebäude für Großinvestor räumen
Das Gebäude in der Liebigstraße 34 wurde von der Siganadia Grundbesitz GmbH & Co. KG erworben, welche zum nicht sehr leicht überschaubaren Firmenkonglomerat des Immobilienunternehmers Gijora Padovicz gehört. Ein Zusammenschluss der „Geschädigten der Unternehmensgruppe Padovicz“, darunter 230 Mieter, bezeichnet den Unternehmer als „Häusersammler und Menschenzerstörer ganz besonderer Art“, da er sich besonders perfider Mittel bedient habe, um bezahlbaren Wohnraum zu vernichten. Mehr

taz, 03.06.2020
Kurzer Prozess
Das queerfeministische Hausprojekt soll das Gebäude in der Liebigstraße 34 verlassen. Ihr Anwalt hat aber noch nicht vor aufzugeben. Mehr

Liebig34, 03.06.2020
Zur Urteilsverkündung gegen den Raduga e.V. // Liebig34
Heute morgen hat also das Landgericht das Versäumnisurteil gegen den Raduga e.V. erlassen. Das war zu erwarten, da das Gericht zuvor unseren Befangenheitsantrag gegen einen der Richter beim letzten Termin abgelehnt hatte. Mehr

Welt, 03.06.2020
Landgericht Berlin gibt Räumungsklage zur „Liebig 34“ statt Mehr

Neues Deutschland, 03.06.2020
Warten auf die Räumung
Linkes Hausprojekt Liebig 34 verliert vor Gericht gegen Eigentümer Padovicz Mehr

RTL, 03.06.2020
„Liebig 34“: Gericht entscheidet über Räumungsklage
Mehr

RBB, 02.06.2020
Entscheidung über Räumung der „Liebig 34“ steht kurz bevor
Im Frühjahr 2019 hatte der Friedrichshain-Kreuzberger Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) verkündet, dass sein Bezirk das Haus über eine städtische Wohnungsgesellschaft kaufen und dem Eigentümer Padovicz im Gegenzug ein Ersatzgrundstück anbieten wolle. Doch daraus wurde nichts. Schmidt erklärte später auf Nachfrage des „Tagesspiegel“, dass er sich trotz unschöner Vorfälle mit Bewohnern der „Liebig 34“ weiter für das Projekt eingesetzt habe, doch seine Bemühungen seien an Hauseigentümer Padovicz gescheitert. Mehr

Neues Deutschland, 02.06.2020
Nachbarn solidarisieren sich mit der Liebig 34
»Lebendes Schutzschild« im Falle einer Räumung
Mehr

Indymedia, 02.06.2020
Nachbar*innen verteidigen das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 Mehr

taz, 02.06.2020
Linke Szene demonstriert vorab
Gewinnt Padovicz das Verfahren gegen die BewohnerInnen der Liebig 34, wovon viele BeobachterInnen ausgehen, könnte noch im Sommer ein Räumungstermin festgesetzt werden. Mehr

Indymedia, 02.06.2020
Flammen für die Liebig 34 – Gegen die Stadt der Reichen
Als Eingetümer des Gebäudes der L34 und Besitzer von zahlreichen Häusern in Berlin, vermietet Padovicz Teilflächen auf seinen Grundstücken zur gewerblichen Nutzung an Euronet. Mehr

Tagesspiegel, 02.06.2020
Linksautonomes Bündnis ruft zu Protesten gegen drohende „Liebig 34“-Räumung auf
(…) Anwalt Heusinger kündigte bereits im Januar an, gegen einen möglichen Räumungstitel umgehend Einspruch einlegen zu wollen. Anlass ist eine Räumungsklage des Eigentümers Gijora Padovicz, da der auf zehn Jahre befristete Mietvertrag der Bewohnerinnen Ende 2018 abgelaufen ist. Mehr

Berliner Zeitung, 02.06.2020
„Liebig 34“: Linksautonome attackieren Hausverwaltung
Wie im Fall des nahe gelegenen teilbesetzten Hauses Rigaer Straße 94 hat die linksautonome Szene mit den jeweiligen Hauseigentümern ihre passenden Gegner gefunden: die Lafone Ltd., mit Sitz in Großbritannien, bildet ein kompliziertes Firmengeflecht, ebenso wie die Mitglieder der Familie Padovicz, die in Berlin etwa 200 Häuser besitzen. Sie stehen im Ruf, auf die Interessen der Mieter wenig Rücksicht zu nehmen und einkommensschwache Mieter zu vertreiben.

Indymedia, 02.06.2020
(B) Padovicz HV Neumann besucht
Eine Nacht vor dem Räumungsprozess gegen die Liebig34 haben wir der Hausverwaltung J. Neumann in Frohnau einen Besuch abgestattet. Scheiben gingen zu Bruch und Farbe landete am Privathaus der Familie Neumann, die seit fast 20 Jahren im Auftrag von Padovicz MieterInnen auch in Friedrichshain drangsaliert. Mehr

Indymedia, 15.05.2020
Angriff auf Padovicz-Firmenkonsortium
Wir haben Mittwochnacht die Scheiben des Dr. Krause Architekturbüro in Pankow, Mühlenstraße 77, zerstört sowie die Fassade eingefärbt. Um unseren Rückzug abzudecken haben wir eine der möglichen Einfallstraßen der Polizei mit Krähenfüßen unpassierbar gemacht. Das Dr. Krause Architekturbüro ist Kollaborateur des Firmenkonsortiums von Padovicz sowie aus Profitgier daran beteiligt, in Kreuzberg, Prenzlauerberg und weiteren Stadtteilen Wohnhäuser für Reiche zu bauen (z.b. Falckensteinstraße 49 oder Reichenberger Straße 176), die Ärmere verdrängen. Mehr

LowerclassMag, 13.05.2020
Interview: Mitten im Kiez in Friedrichshain
(…) Wir denken auch, dass sich an der Liebig34 viele Punkte von Verdrängung bis feministische Selbstorganisierung kristallisieren. Es ist ein Haus, das Padovicz haben will, um weiter Profite zu machen, dass auch stellvertretend für alle anderen, die von Verdrängung in unserem Kiez Betroffene*, dagegen kämpft. Mehr

Neues Deutschland, 09.05.2020
Der Schatten der Renditejäger
Trotz Mietendeckel werden Wohnungen in Berlin zu irren Mieten inseriert.
Bei Neuverträgen verlangt der berüchtigte Großeigentümer Gijora Padovicz sogar, dass die neuen Bewohner im Mietvertrag unterzeichnen, den Mietendeckel für verfassungswidrig zu halten. Sie unterschreiben im Falle des Scheiterns des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht, eine wesentlich höhere Miete als die laut Mietendeckel zulässige zu zahlen. Mehr

Indymedia, 30.04.2020
(B) Padovicz-Haus eingeknallt – Liebig34 verteidigen!
Letzte Nacht wurden Fenster in dem Haus der Seumestraße 1& 2 eingeknallt. Das Haus gehört dem Unternehmen Padovicz, welches auch daran arbeitet, die Liebig34 auf die Straße zu setzen. (…) Die Scheiben sind wahnsinnig dick, aber sie konnten unserer Wut nicht stand halten. Mehr

EstiesAnomias, 30.04.2020
Hugs and Kisses for Liebig34
Liebig34 is one of the threatened projects in the city of Berlin. After the expiring of the rental contract in 2018 and the refusal of Gijora Padovicz (1) – one of the largest individual landlords in the city- to renew it, the people of Liebig34 decided to stay in the house without a contract. Mehr

Indymedia, 30.04.2020
Wohnraum für Aalle! Sachschäden in Solidarität gegen den Ausverkauf der Bucht
(…) Wenige Tage vorm 1. Mai wollen wir für alle hiermit nochmal verdeutlichen, für wen die selbsternannte „Arbeiter*innenpartei“ wirklich Politik macht. Das sind die Immobilienkonzerne Investa, Padovicz und Co., nicht die Bewohner*innen dieser Stadt. Mehr

Stachel, 29.04.2020
Setzen Sie sich für den Erhalt des Hausprojekts Liebig34 ein!
Als bündnisgrüner Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg, in dessen Bezirk auch das Hausprojekt Liebig34 sein Zuhause hat, fordern wir Sie auf, sich für den Erhalt desselben einzusetzen und Verhandlungen mit dem Hauseigentümer Gijora Padovicz aufzunehmen. Mehr

Indymedia, 29.04.2020
Walpurgisnacht in Friedrichshain
Der Entschluss der Behörden, den Termin zu verschieben, ist darauf zurückzuführen, dass seit Wochen, Monaten, bald sogar Jahren ein enormer Druck von Wiederständigen und wütenden Hausbewohnerinnen und solidarischen Mitkämpfenden, auf die Politik ausgeübt wird. Es ist umso wichtiger, dass dieser Druck aufrecht erhalten bleibt und gerade jetzt
nicht abklingt. Denn nur so können wir unsere Projekte verteidigen. Wir werden uns weiterhin gegen Gijora Padovicz und anderen dreckigen Investor*innen zur wehr setzten. Mehr

ExBerliner, 08.04.2020
Gentrification virus: Is it killing Berlin’s squat spirit?
The residents of the project tried to acquire the house themselves through a co-operative, but it was instead sold to the property speculator Gijora Padovicz in 2008 for the bargain price of €600,000. The company has also gained a reputation for dubious practices, which are well documented on a website set up by disgruntled tenants: padowatch.noblogs.org. Mehr

Indymedia, 09.04.2020
(B) Liebig 34 verteidigen – immer noch und jetzt erst recht.
Die Situation hat sich nicht geändert – der Eigentümer Gijora Padovicz hatte bis jetzt schon zwei Mal versucht juristisch gegen das Projekt vorzugehen und einen Räumungstitel zu erwirken. Am 30.04.20 soll wieder über die Zukunft der Kollektive in den Räumen der Liebig34 verhandelt werden. Mehr

Indymedia, 23.03.2020
[B] Keine Räumung, keine Kontrolle! Fahrzeuge von Bosch und Dr. House Solutions abgebrannt
Dr. House Solutions gehört zum Firmengeflecht Padovicz‘. Aufgrund der immer noch von ihm angestrebten Räumung der Liebig34, der weiteren Zerstörung der Rummelsburger Bucht und weiterer spekulativer Erpressung von Mieter*innen sind Padovicz und all jene, die es ihm gleich tun, Ziele unserer Angriffe. Mehr

Indymedia, 13.03.2020
(B) AfD und NPD haben mitgeschossen – Solidarität mit den Betroffenen rechter Gewalt!Zu den Gemeinsamkeiten der beiden rechten Parteien AfD und NPD hat sich heute eine weitere dazugesellt: Beide müssen ihre Parteizentralen putzen… Tatort Kurfürstenstr. 79: Der Hausbesitzer ist hier der Immobilienmongul Padovicz welcher aktuell auch das Räumungsverfahren gegen die Liebig34 vorantreibt. Während die NPD-Zentrale im Eigentum der NPD ist, ist hier also, sollte der Schaden nicht auf die Mieterin AfD umgelegt werden, auch nicht daneben getroffen worden. Padovicz reiht sich durch die Vermietung indirekt ein bei Immo-Millionären wie Christian Krawinkel und Henning Conle welche die AfD unterstützen. Mehr

Lower Class Magazin, 24.02.2020
Liebig34: “Wir werden unser Haus bis zum Schluss verteidigen”
Das Hausprojekt Liebig34 vereint in der Auseinandersetzung mit dem Vermieter Gijora Padovicz und der Justiz anti-patriarchale, antigentrifizierungs und antikapitalistische Kämpfe. Mehr

Neues Deutschland, 18.02.2020
Den Mietendeckel austricksen
Eine »bodenlose Frechheit« nennt Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, den ihm von »nd« gezeigten Mietvertrag. Die Vivo-Hausverwaltung soll diesen Vertrag Interessenten für eine Wohnung in Berlin-Friedrichshain vorgelegt haben. Sie gehört zum Firmengeflecht des berüchtigten Berliner Immobilieninvestors Gijora Padovicz. Mehr

Tagesspiegel, 30.01.2020
Furcht vor Randale, BVV abgesagt
Räumungsprozess gegen „Liebig34“ unterbrochen
Vor dem Hintergrund der Drohungen tagte die BVV am Mittwoch zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nach einer Stunde wurde die Sitzung jedoch unterbrochen und auf den 10. Februar vertagt. Mehr

Neues Deutschland, 30.01.2020
Keine Räumung ohne gendern
Wegen männlicher Ansprache des Richters bekommt die Liebig34 eine Gnadenfrist
Weil die Anordnung des vorsitzenden Richters zu den Einlasskontrollen durchgängig in maskuliner Form verfasst war, sei davon auszugehen, dass dieser nicht unvoreingenommen an den Fall herangeht, befand Moritz Heusinger und erklärte den Richter für befangen. Mehr

Morgenpost, 30.01.2020
Liebig34 Klage vertagt
Der Prozess gegen Bewohner des Hauses „Liebig 34“ ist vertagt worden. Eine Sitzung im Abgeordnetenhaus wurde wegen Störern unterbrochen. Mehr

Indymedia, 30.01.2020
Räumungsklage gegen Liebig34 verursacht weiterhin Scherben
In den Morgenstunden vor dem Räumungsprozess gegen die Liebig34 haben wir bei zwei Objekten des Klassenfeindes zeitgleich die Scheiben eingeschlagen. Mehr

Morgenpost, 28.01.2020
Räumungsklage gegen Liebig34 – Bedrohung gegen den Richter
Am Donnerstag will das Landgericht die Räumungsklage um das Hausprojekt „Liebig34“ verhandeln. Im Vorfeld machen Linke mobil. Mehr

Indymedia, 28.01.2020
Feministischer Besuch bei Firma von Padovicz UG Anwalt
Wir haben letzte Nacht die Rezeption von GreyStay in der Albrechtsraße 34 (Steglitz) von innen mit Löschpulver und außen mit Farbe verschönert. Geschäftsführer von Greystay ist Ferdinand Wrobel, Anwalt der Padovicz Unternehmensgruppe, so auch im Räumungsprozess gegen die Liebig34.
Mehr

RBB, 27.01.2020
Vor Räumungsprozess zu „Liebig34“
Unbekannte werfen Steine auf Bezirksamt in Friedrichshain
In dem Schreiben heißt es: „In der Nacht zum 27. Januar sprühten wir „Liebig34 bleibt – BVV muss weg“ an die Eingangstür des Bezirksamts in der Frankfurter Allee, bevor wir sie einschlugen und auch noch einige Fenster zerstörten. Die BVV tagt am 29. Januar und ist mitverantwortlich für das kommende Räumungsfestival der spekulativen Immobilienblase.“ Mehr

Kiezkommune, 21.01.2020
Solidaritätskomitee Liebig34
Am Sonntag, den 19. Januar haben sich 50 Nachbar*innen gemeinsam über Aktionen und Maßnahmen zum Erhalt der Liebig34 ausgetauscht. Mehr

Tagesspiegel, 21.01.2020
86 Prominente solidarisieren sich mit linken Projekten in Berlin
„Der Kapitalismus ist existenzfeindlich und antiliberal, weshalb er reformiert oder noch besser abgeschafft gehört – und das wird er auch bald“, schrieb der schweizer Theaterregisseur Milo Rau am Dienstag dem Tagesspiegel. „Aber bis es soweit ist, unterstütze ich jede*n Hausbesetzer*in. Verteidigt kollektiven Wohnraum gegen Spekulanten!“ Gemeinsam selbstbestimmt leben sei nicht „linksradikal“, sondern ein „physisches, soziales und emotionales Grundnahrungsmittel“, das nicht den Marktgesetzen unterliegen sollte. Rau unterstütze deshalb die Berliner Liebig34, „so wie alle ähnlichen Wohnprojekte in allen Ländern. Mehr

Missy Magazin, 21.01.2020
Verstopfte Leitungen
Das anarcha-queerfeministische Hausprojekt Liebig34 ist von der Räumung bedroht. Ein Streifzug vor Ort. Mehr

Taz, 20.01.2020
Der Schulterschluss
Vielen linken Projekten in Berlin droht das Aus. Die Kampagne „Kein Haus weniger!“ bekommt Unterstützung aus der etablierten Kunst- und Kulturszene. Mehr

Omas Gegen Rechts, 20.01.2020
Solidaritätserklärung der OMASGEGENRECHTS.Berlin für das feministische Hausprojekt Liebigstraße 34
Wir fordern den Eigentümer Herrn Gijora Padovicz auf, von der Räumung abzusehen und den Bewohner*innen der Liebigstraße 34 das Bleiben in ihrem zu Hause zu ermöglichen. Wir fordern den Berliner Senat auf seiner politischen Verantwortung gerecht zu werden, sich für das Hausprojekt einzusetzen und Herrn Padovicz nicht in seinem Räumungsvorhaben zu unterstützen. Mehr

Tagesspiegel, 17.01.2020
Literaturnobelpreisträgerin solidarisiert sich mit Berliner Linksautonomen
Elfriede Jelinek will Projekte wie die „Liebig 34“ erhalten wissen. Auch Nina Hagen, Leander Haußmann und René Pollesch unterzeichnen den Aufruf, der heute vorgestellt wird. Mehr

Neues Deutschland, 15.01.20
Unruhe vor dem Prozess gegen Liebig34
»Ich war als Journalistin vor Ort und durfte als solche auch nach Ausschluss der Öffentlichkeit im Sitzungssaal verbleiben, um über den Prozess zu berichten«, erzählt nd-Reporterin Marie Frank. Mehr

Kiezkommune, 08.01.2020
Bericht Kiezspaziergang
…Danach liefen wir noch in die Seumestrasse, wo der wohl mittlerweile doch sehr bekannte Familie Padovicz aktiv Wohnraumvernichtung betreibt.Nach dem Padovicz die alten Mieter*innen entmietet hatte betreiben sie nun Mikroapartments oder Co-living Spaces. Voll möblierte Apartments zu hohen Preisen mit kurzen Mietverträgen. Der neue „heiße Scheiß“ der Immobilienbranche.
Mehr

Kanaille, 07.01.2020
Strafe muss sein?!
Am Beispiel der Familie Padovicz. Die Vermieter Padovicz spielen in Berlin keine unwichtige Rolle, in deren Besitz befinden sich um die 2000 Häuser. Nicht wenige Häuser stehen seit Jahren leer. Dennoch lassen es sich die Parlamentarier*innen nicht nehmen, die Eigentumsverhältnisse in ihrem Sinne durchzusetzen und zu stabilisieren. So werden immer Bullen sowie Gerichtsvollzieher*innen vorgeschickt, die Machtverhältnisse mit Gewalt durchzusetzen. Aktuell wehren sich Bewohner*innen der Padovicz-Häuser, bspw. die Liebig 34, gegen ihre Räumung. Mehr

Tagesspiegel, 06.01.2020
Interview mit „Liebig 34“-Besetzerin „Die Frage ist, wie man Gewalt definiert“
(…) Florian Schmidt war der Einzige, der auf uns zugekommen ist und öffentlich Partei für uns ergriffen hat. Er hat uns gesagt, er findet eine Lösung. Im Endeffekt glauben wir aber, dass das eine Hinhaltetaktik war. Er hat uns gegenüber kommuniziert, dass er den Eigentümer Padovicz dazu bewegen wolle, das Haus gegen ein anderes Grundstück zu tauschen. Der wollte aber nicht. Trotzdem hat Schmidt immer wieder gesagt, er sei kurz vor einer Einigung: „Wir kriegen das hin.“ Irgendwann hat er sich einfach nicht mehr bei uns gemeldet. Mittlerweile reagiert Schmidt auch nicht mehr auf Nachrichten und Anrufe. Mehr

Indymedia, 21.12.19
(B) Double kick against SPD Senate
Letzte Nacht wurden drei Wahlkreisbüros der Berliner SPD demoliert. Zum einen bei Innensenator Andreas Geisel in der Dönhoffstraße (Karlshorst), zum anderen beim Finanzsenator Matthias Kollatz in der Schützenstraße (Steglitz) und außerdem noch bei einem SPD-Büro Naugarder Straße (Prenzlauer Berg)… Die Art und Weise wie Finanzsenat und Innensenat in Berlin als faktische Entscheider auftreten, hat die beiden Senatoren für uns zur Zielscheibe gemacht…Wir bleiben alle! Liebig34, Potse&Drugstore, Syndi, Meute… Mehr

Indymedia, 21.12.19
(B) Glasbruch bei Profiteuren der Verdrängung
In der Nacht vom 19. auf den 20.12. haben wir bei der Immobilienagentur Next Estate GmbH in der Kollwitzstraße in Berlin Prenzlauer Berg für Glasbruch und neue Farbe gesorgt in Solidarität mit allen von Räumung bedrohten Projekten. Mehr

Indymedia, 18.12.19
Flammende Solidarität mit der Liebig34!
In der Nacht auf Samstag, den 14.12.2019, haben wir, eine Feministische Autonome Zelle (FAZ), in der Bellermannstraße in Berlin Wedding einen Firmenwagen des Immobilien-Großkonzerns Vonovia angezündet. Mit dem Angriff auf den größten Immobilienkonzern in Deutschland, berüchtigt für seine unmenschlichen Methoden in der Abpressung von Profit aus Wohnraum senden wir solidarische Grüße an das anarcha-queer-feministische FLINT* Hausprojekt Liebig34, das derzeit akut von Verdrängung bedroht ist. Mehr

kommon.jetzt, 17.12.19
Protestaktion am Deutschen Theater #Liebig34
Zur Premiere der neuen René Pollesch Inszenierung am Deutschen Theater, veranstalteten Aktivis*innen des anarcha-queer-feministischen Hausprojekts Liebig 34 am Sonntag Abend eine Störaktion. Mehr

Tagesspiegel, 16.12.19
Pollesch verbündet sich mit „Liebig34“. Aktivisten stürmen in Premiere am Deutschen Theater
Auf die Barrikaden, auf die Barrikaden“, singen rund 40 Personen, als sie mit einem großen Banner ins Deutsche Theater in Berlin laufen. „Keine Räumung, sie kriegen uns nicht raus, Liebig bleibt für immer unser Haus.“ Sie demonstrieren für den Erhalt des Hausprojekts „Liebig34“ in Berlin-Friedrichshain, der Räumungsprozess läuft bereits und wird wohl im Januar entschieden. Mehr

Indymedia, 13.12.19
Defend spaces of struggle
Deshalb haben wir in der Nacht pünktlich zum 13.12. um 1:45 Uhr das GdP-Büro anlässlich des Prozesses gegen die Liebig34 angegriffen. Der Prozesstermin wurde zwar aus noch ungeklärten Gründen auf Januar verschoben, aber unsere Botschaft spricht an diesem Tage für sich. Mehr

Indymedia, 11.12.19
(B) Das Patriarchat soll sich an uns die Zähne ausbeißen…
Im Januar wird die Räumungsklage erneut verhandelt, nachdem der letzte Gerichtstermin zu einem totalen Desaster gemacht wurde und nicht verhandelt werden konnte. Als Strategie der Einschüchterung soll der Prozess nun am Strafgericht in der Wilsnackerstraße verhandelt werden, um höchste Sicherheitsvorkehrungen durchsetzen zu können. Mehr

Indymedia, 09.12.19
Color the red zone – Frieden für Rojava – Liebig Bleibt!
Aus queer-feministischer Perspektive wollen wir unsere Solidarität mit dem räumungsbedrohten Hausprojekt Liebig34 zum Ausdruck bringen. Geisel ließ verlauten, er möchte im kommenden Jahr alle bedrohten Projekte möglichst schnell räumen lassen. Das wollen wir so nicht stehen lassen: Dieser Farbanschlag war nur ein warm up, beim nächsten mal kommen wir nicht nur mit Farbe…! Mehr

Neues Deutschland, 18.11.2019
Eine Bombe und viel sozialer Sprengstoff
(…) Während Padovicz, dem allein in Friedrichshain 200 Immobilien gehören sollen, auf einer Räumung besteht und Verhandlungen ablehnt, sieht sich die Hausgemeinschaft in ihren Mieter*innenrechten beschränkt. Mehr

Indymedia, 15.11.2019
Nippel, Blut und Bomben
Großer Erfolg für die anarcha queerfeministische und Besetzer*innen Bewegung! Heute kein Urteil! Nächster Gerichtstermin: 13.12. Mehr

RBB Abendschau, 15.11.2019
Das Berliner Landgericht hat heute über die Räumung eines früher besetzten Hauses in der Liebigstraße verhandelt. Weil das Gebäude in Berlin-Friedrichshain große Symbolkraft für die linke Szene Berlins hat, sicherte ein großes Polizeiaufgebot den Prozess. Tumulte gab es trotzdem. Mehr

BZ Berlin, 15.11.2019
Nackter Protest vor dem Berliner Landgericht
Der Prozess um ein symbolträchtiges Haus der linksradikalen Szene in Berlin-Friedrichshain ist am Freitagvormittag ohne ein Urteil beendet worden. Dafür gab es einen handfesten Eklat Mehr

RBB Abenschau, 13.11.2019
Angeblich Hausverwaltung von Liebigstraße 34
Haus von Immobilienverwalterin in Karlshorst beschädigt

Zwei Tage vor dem Prozess beschädigten vermummte Täter ein Haus und Autos einer Immobilienverwalterin in Karlshorst – und stellten in einem Bekennerschreiben einen Bezug zu dem Räumungsprozess her. (…) „Wir wollen die Verantwortlichen daran erinnern, dass wir nicht einfach klein beigeben, wenn sie die Liebig34 auf die Straße setzen wollen, um ihren Kontostand aufzubessern.“ Mehr

Berliner Zeitung, 13.11.2019
„Liebig 34“ : Stein- und Buttersäure-Angriff gegen Privatwohnung
Mehr

Indymedia, 13.11.2019
Das private ist politisch: Liebig34 erhalten!
Eine Villa im besseren Teil des Berliner Stadtteils Karlshorst. Hier residiert die Familie Tragsdorf, Andrea – zuständig für die Hausverwaltung der Liebig34, Tilo – ehemaliger Wirtschaftsstadtrat von Friedrichshain, Sohn Tom – ganz frisch im Immobiliengeschäft. Hier trug sich letzte Nacht zu, was längst überfällig war: in der Gundelfingerstr.49 klirrten die Scheiben im Erdgeschoss, ein Auto wurde geplättet und noch mehr am Ego kratzen sollte der SUV, der von innen mit Buttersäure besudelt wurde. (…) Mit den Tragsdorfs hat es Menschen getroffen, die seit mehreren Jahrzehnten der Unternehmensgruppe Padovicz (1) zuarbeiten und sich selbst an der Verdrängung und Verelendung von Mieter*innen bereichern. Mehr

Indymedia, 10.11.2019
Solidarität heißt Angriff – Flammen für Liebig34
Am Abend des 10. Novembers haben wir, wenn auch nur vorübergehend, zwei Geldautomaten der Firma Euronet zerstört, die sich auf Eigentum der Firma Real Estate Padovicz befinden. Diese Wahl ist natürlich kein Zufall, sondern versteht sich als Solidaritätsaktion in Hinblick auf den Räumungsprozess der Liebigstraße 34 und als Antwort auf die Pläne von Padovicz. Mehr

Indymedia, 30.10.2019
Nochwas kaputt wegen Liebig 34 Bedrohung
„Liebig34 – bei Räumung brennt Berlin“ steht auf Showroom und Büro der PANDION AG mit weißer Farbe geschmiert, daneben sind die Glastüren und Scheiben eingeschlagen. Mehr

Tagesspiegel, 28.10.2019
„Ihr runder Tisch ist nicht rund“ – Treffen im Abgeordnetenhaus mit Investoren, aber ohne Floßbewohner*innen
(…) Der Runde Tisch soll vermutlich nur den Interessen Ihrer Auftraggeber Padovicz et.al. dienen. Wir hoffen, dass sich Politiker (als Gastgeber wie Teilnehmer) und Behördenmitarbeiter als Vertreter der Öffentlichkeit von Ihnen nicht für solch ein Unterfangen vor den Karren spannen lassen. Mehr

Tagesspiegel, 24.10.2019
Ungarische Kneipe „Szimpla“ macht nach zehn Jahren dicht
„Mit unserem Konzept können wir nicht langfristig bleiben. Am Boxhagener Platz braucht man eines, mit dem mehr zu verdienen ist, aber das wollte ich nicht.“ Das Haus in der Gärtnerstraße 15 gehört der Tetras GmbH, einer Untergruppe der umstrittenen Immobilienfirma Padovicz. Mehr

Tagesspiegel, Oktober 2019
Wem gehört(e) der Boxi?
Immobilieninvestoren schufen den Boxhagener Platz Anfang des 20. Jahrhunderts. Erst teilten sie den Grund auf, dann die Häuser. Eine hausgenaue Eigentums-Dokumentation vom 18. Jahrhundert bis heute. (…) In Friedrichshain bereits vielen bekannt ist der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz. Er nutzte in den 90er Jahren die Möglichkeit, zahlreiche Gebäude günstig zu kaufen, vorzugsweise von Besitzern, die sie nach der Wende zurückbekommen haben. Mehr

Indymedia, 24.10.2019
2 auf einen Streich. Solidarität heisst Angriff!
Am 15.11. ist der Räumungsprozess der Liebig34, doch so lange wollen wir nicht warten um unsere Wut gegen die Zerstörung von Wohnraum und Freiräumen in Taten zu verwandeln. (…) Wir üben schonmal und haben deshalb vorgestern Nacht in koordinierter Weise 2 Ziele angegiffen. Im Einzelnen traf es: Windscheidstr. 19, Charlottenburg. Kaesler und Kollegen, ihreszeichens die Anwälte von Padovicz. Lüderitzstr. 19-21, Wedding. Covivo Immobilien Berlin, Europas viertgrößter „real estate investment trust“.
Mehr

Indymedia, 28.09.2019
TuMalWat…gegen Padovicz
Eine der Auftaktaktionen der TuMalWat Aktionstage in Berlin war schon dem Besitzer der Liebig34 gewidmet. Donnerstag Abend fand vor seinem Firmensitz am Kurfürstendamm eine Pyjama-Party statt. Außerdem wurden weitere Firmen und Familienmitglieder in der Gegend aufgescheucht. (…) In Friedrichshain ging einiges: Neben der Rollkoffer Demo (die leider ziemlich regnerisch war), gab es eine Aktions-Rallye mit unterschiedlichen Stationen. Eine Aufgabe war es bei bestimmten Geldautomaten Sticker auf den Monitor zu kleben. Wir freuen uns, dass sich so viele daran beteiligt haben! Hier eine Erklärung zum Geldautomaten-Boykott in Padovicz-Immobilien Mehr

Neues Deutschland, 27.09.2019
Pyjamaparty am Ku’damm
Auftakt der »Tu Mal Wat«-Aktionstage gegen Verdrängung.
Was auf den ersten Blick nach einer lustigen Mottoparty aussieht, hat in Wirklichkeit einen ernsten Hintergrund: Die Bewohner*innen des anarcha-queerfeministischen Hausprojekts Liebig34 im Friedrichshainer Nordkiez sollen aus ihrem Zuhause rausgeschmissen werden und haben auf der Suche nach neuem Wohnraum beschlossen, bei ihrem Eigentümer, dem berüchtigten Immobilienunternehmer Gijora Padovicz, einzuziehen. Mehr

Spreewild, 17.09.19
Warum es in Berlin so schlecht um Clubs und alternative Kulturorte steht
Der Investor Padovicz, dem auch das Gelände der „Rummels Bucht“ gehört, besitzt in Friedrichshain über 200 Häuser. Die Miete des Watergates und des Salons zur Wilden Renate soll er in den letzten Jahren verdoppelt haben. Vor kurzem hat die Unternehmensgruppe außerdem einen Antrag auf einen Vorhabens- und Erschließungsplan gestellt, der den Club „Polygon“ betrifft. Das Ziel: Büro- und Gewerbehaus statt Feiertempel. Auch das queere Wohnprojekt Liebig34 wehrt sich bereits seit Jahren gegen die Verdrängung durch den Besitzer Padovicz. Mehr

Tagesspiegel, 12.08.19
Kiezgespräch: Dem Clublokal „Rummels Bucht“ wurde gekündigt
Das Gelände gehört zu Teilen der Padovicz-Immobiliengruppe. Die Verträge waren wohl nicht befristet, aber mit einer kurzen Kündigungsfrist versehen. Dass diese irgendwann gezogen werden würde, war klar. Trotzdem „blutet nun das Herz“, wie die „Rummels Bucht“ auf Facebook schreibt. Mehr

Indymedia, 24.07.19
Dr. House – Handlanger der Gentrifizierung – angegriffen
„Dr. House Solutions Service GmbH“ arbeitet unter anderem für den stadtbekannten Immobilienspekulanten Gijora Padovicz. Das Unternehmen erledigt nicht nur Hausmeisterdienste, sondern leistet für Padovicz auch Bespitzelungsaktivitäten von Bewohner*innen seiner Häuser.
Mehr

Tagesspiegel, 19.07.2019
„Es ist immer Kampf, man fühlt sich nie wie zuhause“
Bis ein berüchtigtes Unternehmen das Haus kaufte, war das Leben dort schön. Nicht der einzige Fall. Der Verfassungsschutz hat jedoch die Mieter im Visier. Mehr

Taz, 17.07.2019
Herbst der Verdrängung…
.. oder Herbst des Widerstands: Ein halbes Dutzend linker Projekte steht vor dem Aus. Doch sie wollen sich alle gemeinsam wehren. (…) Aufgerufen zu den vier Aktionstagen haben die Kampagne #besetzen, unter deren Namen zuletzt mehrfach Häuser besetzt wurden, das autonome Hausprojekt Rigaer Straße 94 oder die MieterInnen der Padovicz-Gruppe, der auch das Haus in der Liebigstraße gehört. Mehr

Tagesspiegel, 15.07.2019
Newsletter: Tragsdorf nicht mehr Bezirksamt
Die Pressestelle des Bezirksamtes Xhain sagte auf Nachfrage, es bestehe keine Zusammenarbeit zwischen Tilo Tragsdorf/BWP und der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes. Mehr

Mieterecho, 15.07.2019
Privatisierung an der Rummelsburger Bucht
(…)Padovicz hatte bereits in den 90er Jahren an der im Norden des Planungsgebiets gelegenen Hauptstraße Grundstücke gekauft, die jetzt im Gegenzug für die Erlaubnis, Gas- und Wasserleitungen über das Areal zu ziehen, leicht vergrößert wurden. Mehr

Liebig34, 12.07.2019
Der Kampf um die Liebig34 geht in die naechste Runde.
Lasst uns gemeinsam Padovicz und all den anderen Spekulanten zeigen, was wir von dem Gerichtstermin halten. Unterstuetzt uns mit euren kreativen Soli-Aktionen, setzt eure Kaempfe in Bezug zu unseren Kaempfen. Mehr

Indymedia, 01.07.2019
Reflektives Info-Update zum Häuserkampf im Friedrichshainer Nordkiez
(…) Der politische Nebel um die Liebig34 klärt sich allmählich. Der Hauseigentümer Gijora Padovicz – bekannt als brutaler Entmieter – hat ja schon im Dezember 2018 die Räumungsklage eingereicht gehabt. Nun ist der Gerichtstermin ins Haus geflattert und natürlich haben die (stets bedrohlichen) Schleimereien durch den Baustadtrat Florian Schmidt nichts an der Tatsache geändert, dass die Stadt weiter von den Kapitalinteressen aufgefressen wird. Am 20. September soll es so weit sein und wir müssen davon ausgehen, dass Padovicz seine Hausaufgaben besser macht als die Eigentümer*innen der Rigaer94. Mehr

Tagesspiegel, 01.07.2019
Baustadträtin Monteiro zu Padovicz-Bauplänen
(…) Baustadträtin Birgit Monteiro (SPD) sagte, die Erschließung des Gebietes für den Autoverkehr sei durch den Bezirk zu gewährleisten, damit das Bürogebäude entstehen kann. Der Verkehrsausschuss werde ein Gutachten erstellen. Sie sei auch froh, dass der Investor ein beschleunigtes Verfahren beantragt hat (Beteiligung der Öffentlichkeit und Umweltbericht entfallen). Mehr

fazemag, 28.06.2019
Müssen hier die nächsten Berliner Clubs weichen?
(…) Davon ist der Berliner Nachtclub Polygon, Nachfolgeclub des Kosmonauten betroffen. Der Padovicz-Gruppe gehören zudem auch die Immobilien, in denen sich die bekannten Berliner Clubs Watergate und Salon zur wilden Renate befinden. Mehr

Tagesspiegel, 24.06.2019
Padovicz gegen Clubs in Lichtenberg
(…) Die Unternehmensgruppe Padovicz möchte auf dem Komplex Wiesenweg 1-4 ein Bürohaus errichten: bis zu 13 Stockwerke hoch, Tiefgarage für 100 Autos, 35.200 Qm Bruttogeschossfläche, Gewerberäume im Erdgeschoss. Mehr

Taz, 15.06.2019
Spekulant wird „Ehrenbürger“
Der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz bekam in Wilmersdorf am Samstag Vormittag die Ehrenbürgerschaft von Berlin verliehen. Doch schnell stellte sich heraus, dass es sich bei der „Gala für Padovicz“ um eine humoristische Protestaktion der MieterInneninitiative aus den Padovicz-Häusern handelt. Mehr

Indymedia, 07.06.2019
(B) Co-Riot gegen Co-Living
(…) Beide Häuser, die Venn in Berlin betreibt, gehören Gijora Padovicz, der die Häuser vorher entmietet und modernisiert hat. Venn zählt zu den Unternehmen, die Kiez und Nachbarschaft als verkaufsfördernd begriffen haben. Dass Padovicz Nachbarschaften erstmal zerstört (wie jetzt im Fall der Liebig34), ist ihnen egal. Mehr

Neues Deutschland, 04.06.2019
Zu Besuch beim Immobilien-Investor. Bunte Protestaktion sorgt im Firmensitz von Gijora Padovicz kurzzeitig für Chaos
Mehr

Tagesspiegel, 25.05.2019
Wagengruppe besetzt Grundstück an der Rummelsburger Bucht
„Die Rummelsburger Bucht ist beispielhaft für Gentrifizierungsprozesse“, sagt Paula. Die Städteplanung renne den Geldströmen der Investoren hinterher, ansässige Menschen hätten kaum Mitspracherecht. „Wagenplätze statt Bürogebäude – Hausboote statt Coral World – Zeltstädte statt Padovicz“, steht auf Plakaten. Die Besetzer fordern die Möglichkeit der Nutzung von brachliegenden Flächen für Wagenplätze. Mehr

RBB, 25.05.2019
Wagengruppe „besetzt“ Grundstück an Rummelsburger Bucht
Die Wagengruppe will mit der Aktion gegen die Verdrängung von Anwohnern und Alternativprojekten aus der Rummelsburger Bucht protestieren. „Wir besetzten dieses Grundstück, um klarzustellen, dass wir uns mit den hier in der Bucht und berlinweit stattfindenden Kämpfen um Wohnraum, alternative Lebensweisen, unkommerzielle und selbstverwaltete Nutzungen verbünden“, hieß es in einer Mitteilung. Mehr

Tagesspiegel, 06.05.2019
„Stay root, stay rebel, stay Rummelsburg“
Eine Räumung wird es wohl so schnell ohnehin nicht geben. Denn spätestens nachdem die Investor*innen die Millionen für den Kauf der Grundstücke an die Stadt überwiesen haben, sind diese Besitzer*innen der Flächen und nicht mehr die Stadt oder der Bezirk. Die neuen Flächen-Eigentümer müssten zunächst einen Räumungstitel erwirken – und sowas geht nicht ganz so einfach. Mehr

Lichtenberg-Marzahn+, 30.04.2019
Teilweise chaotische Sonder-BVV mit starken Protesten und viel Polizei: Bebauungsplan Ostkreuz beschlossen Mehr

Morgenpost, 30.04.2019
BVV beschließt Bebauungsplan für Rummelsburger Bucht
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BLU Fm, 30.04.2019
#RummelsburgerBucht: Schade für Berlin?!
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Inforadio, 30.04.2019
Was an der Rummelsburger Bucht gebaut werden soll
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Tagesspiegel, 30.04.2019
„Denkmal für Investoren, das kein Mensch haben will“
(…)“Herr Padovicz sitzt in einem ganz sicheren Boot, er hat die Grundstücke privat gekauft“, sagt Jürgen Hofmann von den Linken. Buh-Rufe aus dem Publikum. „Da müssen sie Padovicz schon enteignen“, ergänzt Hofmann. „Ja! Genau!“, kommt aus aus dem Saal zurück. „Genau das wollen wir! Warum denn nicht?“ Hofmann weiter: „Eine Ablehnung des Bebauungsplans würde Stillstand bedeuten, mehrere Jahre.“ Mehr

Tagesspiegel, 30.04.2019
Lichtenberg beschließt umstrittenen Bebauungsplan Mehr

Tagesspiegel, 30.04.2019
Sondersitzung zur Rummelsburger Bucht Lichtenberg beschließt umstrittenen Bebauungsplan Mehr

Tagesspiegel, 29.04.2019
„besser falsch bauen als gar nicht bauen“. So könnte der neue Wahlspruch der Linken heißen, die im Abgeordnetenhaus gespalten sind, was den Bebauungsplan für das Gebiet Ostkreuz/ Rummelsburger Bucht angeht. Mehr

RBB, 29.04.2019
Bebauungsplan für Rummelsburger Bucht beschlossen > Mehr

RBB 29.04.2019
Streit um die Rummelsburger Bucht > Mehr

Taz, 29.04.2019
Gut gelaunte Drohung am Rande
Möglichen Ausschreitungen vor allem rings um die Szenehochburg Rigaer Straße begegnete Geisel mit einer subtilen Drohung: Er verweist auf Verhandlungen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg und der Finanzverwaltung mit dem Eigentümer über den Fortbestand des räumungsbedrohten, queeren Hausprojekts Liebigstraße 34 und sagte: „Auseinandersetzungen am 1. Mai würden es schwieriger machen eine Lösung zu finden“. Mehr

Tagesspiegel, 26.04.2019
Checkpoint
(…) Wegen eines anderen Projekts gleich um die Ecke sind dafür die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger und der SPD-Innenexperte Tom Schreiber heftig aneinandergeraten. Das Haus „Liebig34“, Hort der linken Szene, soll von der öffentlichen Hand übernommen werden, um eine Räumung zu verhindern. Schreiber ärgert sich über den vermeintlichen Kuschelkurs gegenüber den Linksextremen, Schmidberger über seine Kritik, Schreiber über die Kritik an seiner Kritik und Schmidberger wiederum über die Kritik an der Kritik der Kritik. Auf Twitter – da beharkten sich die Koalitionäre – liest sich das übrigens weniger fein. Mehr

RBB, 26.04.2019
Die #RummelsburgerBucht soll neben #Wohnraum auch einen Wasserpark für hunderttausende Besucher erhalten. So der Plan der Investoren – die Anwohner aber könnten das Ding tatsächlich noch kippen. Mehr

Tagesspiegel, 24.4.2019
Besetzer-Anwalt setzt auf den Senat
Das Haus „Liebig 34“ in Berlin-Friedrichshain muss nicht geräumt werden, sagt der Anwalt des Hausprojekts. Ein SPD-Politiker kritisiert den Kuschelkurs von R2G. Mehr

Tagesspiegel, 24.4.2019
Alternative Räume gehören zu einer lebendigen Stadt
(…) Dort finden Menschen ein Zuhause, die alternative Lebenswege ausprobieren, die Gemeinschaft des Kollektivs der Abschottung hinter der eigenen Wohnungs- oder Haustür vorziehen. Mehr

Tagesspiegel-Podcast, 24.04.2019
Warum will ein Grüner die „Liebig34“ kaufen?
Der Grüne Baustadtrat Florian Schmidt will einem der letzten Hausprojekte von Friedrichshain helfen. Auch weil eine Räumung für Krawalle sorgen könnte. 5min

Berliner Zeitung, 24.4.2019
Neuer Streit um besetzte Häuser und Hausprojekte
Die CDU wendet sich gegen Pläne des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, das sogenannte Hausprojekt Liebigstraße 34 in Friedrichshain per Tauschgeschäft vor einer möglichen Räumung zu bewahren. Mehr

Indymedia, 23.4.2019
[B] Rummelsburger Bucht für Alle! BVV fluten!
In der Rummelsburger Bucht bahnt sich das an, was als die „Stadt der Reichen“ bereits in aller Munde ist. Hier planen seit 16 Jahren dubiose Investor*innen, wie die UnternehmensgruppePadovicz ein Paradies für eine prestigegeile Oberschicht und konsumorientierte Tourist*innen. Mehr

Tagesspiegel, 23.4.2019
Grüner Baustadtrat will „Liebig34“ kaufen
(…) Schmidt erklärte nun, er „habe erneut eine Fristverlängerung im Gerichtsverfahren erwirkt“. Derzeit werde mit der Senatsverwaltung für Wohnen nach einer Lösung gesucht, was diese am Dienstag bestätigte. Laut Schmidt geht es bei den Gesprächen nicht darum, die Lage im Kiez zu „befrieden“. Vielmehr solle Padovicz, der das Haus nicht verkaufen will, ein Tauschgrundstück angeboten werden. „Es geht darum, ein einzigartiges Hausprojekt zu erhalten“, erklärte der Baustadtrat. Mehr

Indymedia, 23.4.2019
(B) Soli-Attac for Liebig34
We are here. We are angry. On 22.04.2019, in the quiet of Friedrichshain‘s night, we let our anger out on the glass windows of the bottom floor of an empty Padovicz house in Seumestraße 1. Mehr

Indymedia, 19.04.2019
Senat und Padovicz wollen Liebig34 räumen lassen
(…) Im Dezember wurde uns mitgeteilt, es gäbe Bemühungen bis Ende Februar ein Ersatzgrundstück für Padovicz im Austausch für die Liebigstraße 34 zu finden, sodass das Liebig34 Kollektiv bleiben könnte. Dem wurde vermutlich nie nachgegangen. Stattdessen diskutiert der Senat bereits heimlich darüber, wie wir schnellstmöglichst geräumt werden können, um negative Imageauswikungen für die kommenden Wahlen zu vermeiden. Mehr

Neues Deutschland, 17.04.2019
Lichtenberg macht Tempo an der Bucht
Ende April soll auf Antrag der CDU eine Sondersitzung des Bezirksparlaments zum B-Plan Ostkreuz stattfinden
Mehr

Indymedia, 13.04.2019
[B]: Akteur*in der Verdrängung angegriffen: Factor Grundstücksentwicklungsgesellschaft besucht. (…) Sie gehört zum Unternehmensgeflecht eines der größten Schweine dieser Stadt (Padovicz). Ihre Fassade ist jetzt ordentlich mit Farbe eingesaut, aber die Schweine hocken noch immer hinter den Rollläden. > Mehr

Neues Deutschland, 09.04.2019
Eine Stimme für die Mieter
Die Initiative «Padovicz an den Pranger» fordert eine unabhängige Task Force (…) Die Mieterinitiativen der Padovicz-Häuser wollen sich derlei Entmietungsstrategien nicht länger gefallen lassen. Gestärkt durch die Enteignungsdebatte und die Mietendemonstration, wollen sie mit dem Dossier eine «systematische Reputations᠆schädigung» des öffentlichkeitsscheuen Unternehmers erreichen. > Mehr

Tagesspiegel, 09.04.2019
FU-Professor Grottian fordert Mieter-Task-Force
FU-Professor Peter Grottian unterstützt das Volksbegehren Enteignung: Er will den Ruf von Investoren schädigen – und fordert ein Mietergremium beim Regierenden. (…)
Padovicz stehe „symbolisch für ein Teil der Immobilieneigentümer, die Profit schlagen auf dem desasatrösen Wohnungsmarkt“. Die Firmen müssten für ihr unternehmerisches Handeln unter Rechtfertigungsdruck gelangen. Die exemplarische“ Zurschaustellung der Nöte, in die Modernisierungsstrategien Mieter bringe, verhindere, dass sich die Politiker weiterhin „wegducken“. > Mehr

Taz, 09.04.2019
Den Ruf ramponieren
Im Kampf gegen Miethaie will eine Initiative die Reputation von Vermietern wie der Padovicz-Gruppe schädigen. Dabei helfen soll eine Task Force. (…) Konkret schädigen möchten Grottian und seine MitstreiterInnen zunächst den zumindest in Fach- und betroffenen Mieterkreisen eh schon schwer angeknacksten Ruf der Unternehmensgruppe Padovicz. Mehr als 200 Häuser soll die Familie in Berlin besitzen, darunter so prominente wie das queer-linke Hausprojekt in der Liebigstraße 34. > Mehr

Mieterecho, 09.04.2019
Das Firmengeflecht von Padovicz und Co. öffentlich machen
(…) Ursprünglich war geplant, Padovicz mit einem großen Transparent in der Berliner Innenstadt anzuklagen. Die Hoffnung war, dass dadurch eine Debatte entsteht, die den Interessen der Mieter/innen nützt. Allerdings scheiterte der Plan daran, dass alle Firmen, die Plätze für große Banner vermieden, sich weigerten, diesen Auftrag anzunehmen, obwohl Grottian die rechtliche Verantwortung für den Inhalt übernehmen wollte, der zuvor auch von Jurist/innen überprüft werden sollte. >Mehr

Indymedia, 08.03.2019
Soli für Liebig34 – Dr. House Fahrzeug angemacht
Der 8. März war uns Anlass zu einer kleinen Soliaktion für die Liebig34 und andere Mieter*innen von Padowicz Häusern. An der Eberty Str. im Nordkiez wurde ein Fahrzeug der „Hausmeister“- und Schlägerfirma Dr. House Solotions Service GmbH angezündet. > Mehr

Lower Class Magazin, 04.03.2019
Zwischen Verdrängung, Aufwertung und Widerstand: Die Rummelsburger Bucht in Berlin-Lichtenberg > Mehr

Neues Deutschland, 04.03.2019
Zankapfel Rummelsburger Bucht
Der umstrittene Bebauungsplan Ostkreuz könnte noch im März beschlossen werden
> Mehr

Speedemo, 03.03.2019
Hoch die interkiezionale Solidarität!
Unter dem Motto „Wir bleiben alle!“ kamen gestern um 17 Uhr über 2.000 Menschen bei einer Stern-Demo aus verschiedenen Richtungen am Lausitzer Platz zur Abschlusskundgebung zusammen. > Mehr und Fotos

TAZ, 01.03.2019
Sterndemo gegen Verdrängung
Seit Jahresbeginn sind die Räume des feministischen Hausprojekts Liebig34 in Friedrichshain, des Jugendzentrums Potse in Schöneberg und der Stadtteilkneipe Syndikat in Neukölln ohne Miet- oder Pachtverträge.
> Mehr

Indymedia, 12.02.2019
Akteur*innen der Verdrängung angegriffen
(…) Was wird in Berlin verdrängt? Potse/ Drugstore, Liebig34, Meuterei, Syndikat, Brauni, Rigaer94, Prachttomate, Kamil Mode oder scheinbar stinknormale Mietshäuser sind Orte die sich wehren gegen ihre Verdrängung. Doch sind viele dieser Orte auch Gegenmodelle, die nicht nur eine Zuflucht aus dem Verwertungszwang schaffen, sondern versuchen ein solidarisches Miteinander zu ermöglichen. Beispielsweise ist die Liebig34 das einzige queer-feministische Wohnprojekt in Berlin welches ihren Bewohnerinnen* als selbstverwalteter Schutzraum dient und eine der wenigen Überbleibsel eines solidarischen Kiezes in Friedrichshain. >Mehr

Interkiezionale, 07.02.2019
Hoch die Interkiezionale Solidarität!
Seit Jahresbeginn sind die Räume der Liebig34, der Potse und des Syndikats ohne Miet- oder Pachtverträge. Bei der Liebig34 war wegen ihrer Ankündigung damit zu rechnen, dass sie bleiben, so dass Padovicz vorsorglich Räumungsklage eingereicht hat, bei den anderen kam es eher überraschend. > Mehr

Indymedia, 01.02.2019
Erfolgreicher Flashmob in der East Side Mall gegen Verdrängung und als Solidaritätsaktion für Liebig 34 und Potse & Drugstore >Mehr

Taz, 28.01.2019
Kampfgeist der anderen
Das Berliner Hausprojekt Liebig34 in Friedrichshain hat bereits die Räumungsklage erhalten. Es ruft zur Unterstützung auf. Mehr

Indymedia, 21.01.2019
(B) Feuer gegen ThyssenKrupp, DB Schenker, Dr. House und Wisag – Kämpfe verbinden.
Wieder einmal stehen nicht diejenigen mit dem Rücken zur Wand, die es verdient haben. Die Politik gefällt sich in der Rolle des Moderators zwischen Padovicz und der Liebig34 und Padovicz gefällt sich in der Rolle als einflussreicher Großkapitalist, der ein paar aufsässige Mieter*innen und Besetzer*innen drangsaliert. Diejenigen, die im Friedrichshainer Nordkiez eine Keimzelle für ein besseres Leben sehen, stehen da wie immer. Hinter ihnen nichts als die Wand.
> Mehr

StudioAnsage, 16.01.2019
Mietenkämpfe gestern und heute – politische Texte + Lyrik + satirische Lieder unseres Widerstandes – Initiativen stellen sich vor. Mit dabei: Neues von der Vernetzung der Padovicz-Mieter*innen, Tücken und Lücken im seit Jahresbeginn geänderten Mietrecht, Termine, Aktuelles. MP3

Indymedia, 15.01.2019
Fotos: Demo gegen den Ausverkauf der Stadt
Rund 1000 Menschen demonstrierten am Wochenende durch Lichtenberg und Friedrichshain gegen den Bebauungsplan Ostkreuz und den »Ausverkauf der Stadt«. > Mehr

Tagesspiegel, 12.01.2019
Demo gegen „Ausverkauf der Stadt“ zieht durch Berlin
Mehr

Taz, 12.01.2019
Demo am Ostkreuz
Mieter*innen, Gewerbetreibende und Clubkultur machen gegen den Bebauungsplan mobil >Mehr

Indymedia, 11.01.2019
Gegen eine Stadt der Reichen – Investorenträume platzen lassen!
Die Proteste gegen den „Bebauungsplan Ost“ und damit der Kampf um die Verwertung des letzten Freiflächenareals an der Rummelsburger Bucht in Friedrichshain sind in vollem Gange. (…) Die Grundstücke, auf denen die Investoren Padovicz, Streletzki und Coral World bauen wurden kurzerhand eingezäunt. Anstatt mit den Wohnungslosen in den Dialog zu treten und ein Mindestmaß an Versorgung bereitzustellen, beauftragt die Verwaltung lieber die WISAG GmbH, um das Gelände zu kontrollieren. Mehr

Indymedia, 11.01.2019
Zur Situation der Liebig34
Am 31.12.2018, also vor nicht mal zwei Wochen schrieben wir noch, dass Padovicz unser Haus rein rechtlich nicht ohne Weiteres räumen lassen kann, dass er zunächst einen Antrag auf Räumung bei Gericht stellen und einen Titel erwirken muss. Wir berichteten darüber, dass der Bezirk und Padovicz noch in Verhandlungen über einen Grundstückstausch stünden, um eine Räumung möglicherweise abzuwenden. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass der Antrag auf Räumung schon längst gestellt worden war. Mehr

Tagesspiegel,11.01.2019
„Berlin benötigt keine weiteren Touristen-Hotspots“
Häuser, Jugendclubs, ein Schiff – einige Räume in Berlin sind von Aktivisten besetzt. Und von der Verdrängung bedroht. Dagegen wird nun demonstriert. (…) Mitte Dezember wurde das Büro der Firma großflächig mit Farbe beschmiert. Ebenso das Büro einer Hausverwaltungsfirma in Lichtenberg, die zur Padovicz-Unternehmensgruppe gehört. Diese möchte gerne auf der Fläche am Rummelsburger See bauen. Sie ist ebenfalls Eigentümer des Gebäudes in dem sich das Hausprojekt Liebig34 befindet. Mehr

Jungle World, 10.01.2019
Briefkastenfirmen mit Immobilienanschluss
(…) Auch das queerfeministische Haus­projekt Liebigstraße 34 in Friedrichshain hat seit Jahresbeginn keinen Vertrag mehr. Der Eigentümer, die Unternehmensgruppe Padovicz, weigerte sich bisher, über neue Konditionen zu verhandeln, obwohl die Bewohnerinnen wiederholt bekundet haben – zuletzt in einem Gespräch mit der Taz Ende Dezember –, dass sie auch eine höhere Miete akzeptieren würden. >Mehr

Taz, 10.01.2019
Schlechte Nachricht, gute Nachricht
Der Antrag ist eingereicht: Das Hausprojekt Liebig34 in Friedrichshain soll geräumt werden. Baustadtrat spricht trotzdem von Lösung. Mehr

Indymedia, 10.01.2019
(B) Widerstand am Ostkreuz
Letzte Nacht wurde die „Interessengemeinschaft Eigentümer in der Rummelsburger Bucht“ in der Hauptstraße 6B besucht. Mit Hämmern und Farbe wurde der Sitz der Firma urbanPR, die hinter der IG steckt, markiert. Außerdem wurden Plakate (s.u.) geklebt. Die Aktion richtet sich gegen Luxusneubau in der Rummelsburger Bucht und erlärt sich mit allen solidiarisch, die von Verdrängung betroffen sind.
Kein Friede für Padovicz… Mehr

Indymedia, 09.01.2019
Soliaktion für Potse/Drugstore und Liebig34: Gegen Verdrängung und Gentrifizierung
In der Nacht vom 17.12. zum 18.12. wurden in Berlin die Büros von der Hausverwaltungsfirma „Dr.House“ in der Herzbergstraße 82 in Lichtenberg und von rent24 in der Potsdamer Straße in Schöneberg mit Farbe markiert. Mehr

Tagesspiegel, 02.01.2019
Autonome Jugendzentren und Wohnprojekte in Berlin
Sprengstoff birgt der Umgang mit dem Wohnprojekt „Liebig 34“ im Bezirk Friedrichshain. Das laut Eigenbeschreibung „anarchaqueerfeministische Hausprojekt“ grenzt unmittelbar an die Rigaer Straße und hat einen hohen Stellenwert für die linksradikale Szene Berlins – auch dort lief der Mietvertrag aus und wurde die Schlüsselübergabe verweigert. Nun drängen sich Erinnerungen an das Jahr 2011 auf. Damals waren 2500 Polizeibeamte nötig, um das direkt gegenüberliegende Hausprojekt „Liebig 14“ zu räumen.
Mehr

Liebig34, 02.01.2019
Liebig34.Bleibt.Laut.Dreckig.Widerständig…und jetzt erst recht!
Das heißt ab morgen, dem 01.01.19 ist das Projekt räumungsbedroht. Bevor wir geräumt werden können muss Gijora Padovicz, Immobilienspekulant und Eigentümer unseres Hauses, rein rechtlich aber zunächst Räumungsklagen gegen den pachtenden Verein und uns Bewohner*innen erwirken. Mehr

Indymedia, 31.12.2018
2019 Jahr der Entscheidungen ?!
In den nächsten Tagen enden die Verträge von Liebig34, Potse, Drugstore, Großbeerenstraße 17a und Syndikat. Die Zukunft vieler anderer Projekte wie die Meuterei, Rigaer94, Brauni und viele mehr ist kaum klarer. Gleich ob es für einige schlicht noch ein wenig mehr Zeit gibt oder “Eigentümer*innen” ihre Karten verdeckt halten, wir müssen eine Verteidigungshaltung für diese Projekte entwickeln und annehmen. Eigentlich ein guter Moment um in die Gegenoffensive zu gehen.. Mehr

Taz, 19.12.2018
AktivistInnen über die Liebig34
„Raum zum Sein und Ausprobieren“
Die Liebig34 ist echt einzigartig in Berlin. Doch das queerfeministische Projekt muss zu Silvester ausziehen. Was nun? Mehr

Indymedia, 18.12.2018
Aktion gegen Verdrängung und Gentrifizierung. In der Nacht vom 17.12. zum 18.12. wurden die Büros von der Hausverwaltungsfirma „Dr.House“ und von rent24 mit Farbe markiert. Beide Unternehmen sind massiv an der Verdrängung von Freiräumen beteiligt und stehen beispielhaft für eine Stadt der Reichen. Mehr

Tagesspiegel, 17.12.2018
Neues zum Ostkreuz: wohl kein Hotel und keine Padovicz-Eigentumswohnungen – keine Toillette für die Obdachlosen.
… nun schreiben die Investor*innen der Rummelsburger Bucht/ Ostkreuz direkt an die Politiker*innen aus Lichtenberg. Sie stellen sich selbst Fragen und geben Antworten, wollen mit angeblichen Missverständnissen aufräumen. Haben Angst, dass der Bebauungsplan abgelehnt wird. Mehr

Indymedia, 17.12.2018
Hamburg: Gegen die Stadt der Reichen! fight the rich! – Die Projekte in der Liebig 34 und Rigaer 94 in Berlin durchsetzen! Rebellion in jedem Kiez! (…) Im Dezember 2018 läuft der Pachtvertrag für die Liebig 34 aus. Hier will Padovicz, dem über 200 andere Immobilien in Berlin gehört, luxusmodernisieren. Die Bewohner*innen und Nutzer*innen der Liebig 34 haben Widerstand angekündigt. Mit ihnen sind wir solidarisch. Mehr

Tagesspiegel, 10.12.2018
Ostkreuz und kein Ende
Jaja, am Ostkreuz und wie man es bebauen soll, da spalten sich die Parteien. Raschel raschel wühl … ah, da ist es ja, Fundstück: Die SPD Lichtenberg hatte 2012 eine interessante Position zur Bebauung am Ostkreuz/ Rummelsburger Bucht, „Schaffung erschwinglichen Wohnraums“. Mehr

RBB, 06.12.2018
Millionenschweres Projekt soll Touristenattraktion werden
„Coral World“ geplant für Rummelsburger Bucht Mehr

Tagesspiegel, 03.12.2018
Senatorin Lompscher schreibt Brief an Ostkreuz-Investoren
In dieser Woche sind zwei Briefe auf dem Tisch von meinem Kollegen Robert Klages gelandet. Der eine stammt von den Investor*innen der Rummelsburger Bucht/Ostkreuz, die sich „in großer Sorge“ an Senatorin Katrin Lompscher (Die Linke) wandten. Sie schrieben über eine „bedrohliche Situation“. Auf Facebook können Sie einen Blick in das Schriftstück werfen. Lompscher ließ nicht lange auf Antwort warten und reagierte ebenfalls mit einem Schreiben, das Sie hier nachlesen können. Die Senatorin setzt sich darin für eine schnelle Festsetzung des Bebauungsplans Ostkreuz ein, bringt jedoch auch „sozialgebundene Wohnungen“ mit auf den Tisch. Mehr

Neues Deutschland, 03.12.2018
Dragoner-Areal ist in Landeshand
Auch der umstrittene Bebauungsplan Ostkreuz kommt zur Sprache. Auf dem Lichtenberger Teil der Rummelsburger Bucht soll unter anderem ein Aquarium der Kette Coral World gebaut werden, außerdem ein Hotel des Unternehmers Ekkehard Streletzki, Inhaber des Estrel-Hotels. Dazu kommen noch Eigentumswohnungsprojekte des wegen seiner Entmietungspraxis berüchtigten Immobilieninvestoren Gijora Padovicz. Mehr

Zitty, 21.11.2018
Kampf um die Rummelsburger Bucht
Das Westufer der Rummelsburger Bucht wurde verkauft. Dort sollen Hotel, Aquarium und Wohnungen entstehen – Zeltbewohner, Punks und Piraten sollen gehen. Verschiedene Initiativen sammeln Unterschriften, um die Bebauung des letzten großen Freiraum Berlins zu verhindern. Mehr

Labournet, 15.11.2018
Machtdemonstration im Kiez
(…) Aktivisten und Anwohner in der Rigaer Straße vermuten jedoch einen anderen Hintergrund für den Großeinsatz der Polizei, aa in dem Haus Liebigstraße 34, in dem sich ein laut Eigenbezeichnung »selbstverwaltetes, anarcha-queer-feministisches Hausprojekt« befindet, der Pachtvertrag im Dezember ausläuft. Der Eigentümer, die bei vielen Berliner Mietern berüchtigte Unternehmensgruppe Padovicz, ist offenbar nicht bereit, diesen zu verlängern. Mehr

The Local, 08.11.2019
Germany’s housing crisis: Is development without displacement possible?
(…) The development was originally backed by Andreas Geisel of the SPD, the Berlin Senator for Urban Development and Environment in 2016 when the property was sold to Padovicz; he has since changed positions in the Senate, but officially still supports the creation of the mixed-use tourism and housing development. Mehr

BZ, 06.11.2018
Zoff im Roten Rathaus wegen Räumung von besetztem Haus
Die Polizei räumte ein besetztes Wohnhaus in Berlin-Friedrichshain, nun zoffen sich deswegen zwei Linke-Politikerinnen mit Innensenator Andreas Geisel (52).
Mehr

LichtenbergMarzahnPlus, 2.11.2018
Rummelsburger Bucht: Mehr als 25 Jahre für einen Bebauungsplan – Die letzte Brache
Der berlinbekannte Immobilienbesitzer Gijora Padovicz belässt die Gebäude in ihrem schlechten Zustand. Er will lieber heute als morgen abreißen und stattdessen Luxuswohnungen errichten. Mehr

MieterMagazin 11/2018
Interview mit der Padovicz-Mieterinitiative
„Man kann sich wehren“. Im April 2018 haben sich Mieter der Unternehmensgruppe Padovicz (UP) zusammengeschlossen und einen Blog „PadoWatch“ aufgebaut. Das MieterMagazin hat mit zwei Vertretern des Bündnisses gesprochen. Mehr

Tagesspiegel, 29.10.2018
B-Plan Ostkreuz – Linksfraktion will rechtliche Möglichkeiten für etwaige Anpassungen ausloten.
Laut BM Michael Grunst (Linke) wird die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wohl nicht mehr in diesem Jahr über den Bebauungsplan Plan („B-Plan“) Ostkreuz entscheiden Mehr

Tagesspiegel, 25.10.2018
Mieter machen „Lärm gegen Verdrängung“
Am Kurfürstendamm gingen heute Demonstranten gegen die Pläne der Padovicz-Gruppe auf die Straße. Sie forderten Aufklärung über deren Geschäfte. Mehr

Mieterecho, 25.10.2018
Mieter/innen machen Lärm vor Firmensitz von Padovicz
Proteste gegen das Gebaren der Berliner Immobilienfima Padovicz gibt es schon lange. Doch am 25.10. trugen Mieter/innen ihren Unmut direkt vor den Firmensitz von Padovicz am Kurfürstendamm 178/179. Wie viele andere Immobilienfirmen, hat auch Padovicz sein Domizil im noblen Berliner Westen, während er mit der Umstrukturierung von Stadtteilen Profit macht, in denen bisher einkommensschwache Mieter/innen lebten. Mehr

Tagesspiegel, 25.10.2018
Weiterer Protest gegen Padovicz-Gruppe
Mieter werfen der Unternehmensgruppe Padovicz vor, Wohnraum aus Profitgründen zu vernichten. Für Donnerstag ist eine Kundgebung vor dem Firmensitz geplant. Mehr

Tagesspiegel Podcast, 24.10.2018
Krach gegen die Padovicz-Gruppe
Die Unternehmensgruppe Padovicz hat sich zu einem der Lieblingsfeinde der Gentrifizierungsgegner von Berlin entwickelt. Am Donnerstag wird deshalb demonstriert. Mehr

Tagesspiegel, 23.10.2018
Ich wage mal eine Prognose: Coral World, das „Aquarium“ wird nicht gebaut. Wegen Großdemo gegen Bebauungsplan-Ostkreuz: BVV abgeriegelt … Was „Bier Bernd“ von der Politik hält Mehr

Morgenpost, 19.10.2018
Demonstration gegen die Pläne an der Rummelsburger Bucht
Der Bebauungsplan macht keine Fortschritte. Thema in der Bezirksverordnetenversammlung war aber die momentane Situation an der Bucht. Mehr

Taz, 19.10.2018
Aquarium kurz vorm Absaufen. Teilerfolg für KritikerInnen der Luxusbauten in der Rummelsburger Bucht: Bezirksverordnete von Lichtenberg beschließen Bebauungsplan nicht.
Mehr

Mieterecho, 19.10.2018
„Coral World“ heißt Verdrängung
Mieter/innen und Gewerbetreibende wehren sich gegen Kommerzprojekt an der Rummelsbucht. Dabei haben sie auch die Mehrheit der LINKEN zum Kontrahenten. Mehr

RBB, 18.10.2018
Aktivsten fordern Grundschule statt Vergnügungpark
Mehrere Hundert Menschen haben am Donnerstag gegen die geplante Bebauung der Rummelsburger Bucht nahe dem Berliner Ostkreuz protestiert.
Mehr

Berliner Zeitung, 18.10.2018
Protest gegen Investor-Pläne: Viel Rummel um Bebauung der Bucht am Ostkreuz.
Schon länger sind die Pläne bekannt. Doch jetzt, wo der „Bebauungsplan Ostkreuz“ in der BVV Lichtenberg festgesetzt werden soll, regt sich erneut Protest. Mehr

Taz, 17.10.2018
Demo gegen Ostkreuz-Bebauungsplan. Rummel um die Bucht
Mit einer großen Demo wird am Donnerstag gegen den Bebauungsplan Ostkreuz protestiert. Anwohner fürchten steigende Mieten und Verdrängung. Mehr

Tagesspiegel, 15.10.2018
Neues zum Ostkreuz – soll der Vertrag mit „Coral World“ neu verhandelt werden?
(…) Sollte der Bebauungsplan beschlossen werden, sind einige Anwohnende und auch ein Wagenplatz von der Verdrängung bedroht.

Tagesspiegel, 8.10.2018
Ostkreuz: Berlin baut keine Schule – um Geld für den Schulbau zu bekommen
(…) Dass Anwohnende verdrängt werden, steht hingegen fest. Die Gebäude der Hauptstraße 1G-I sollen abgerissen werden und die Mietenden „umgesetzt“, so Monteiro. Man werde helfen, neue Wohnungen zu finden. „Deshalb sollen diese vom Land Berlin Umsetzungsbescheinigungen für belegungsgebundene Wohnungen gemäß den Vorschriften des sozialen Wohnungsbaus erhalten.“ Die Mieter*innen aber wollen nicht gehen, schreiben sie auf einem Blog. Mehr

TAZ, 04.10.2018
Für uns ist’s Zuhause
Mal wieder wehen in Neukölln bunte Stoffbanner von einer Altbaufassade. Die BewohnerInnen des Hauses Ecke Elbstraße und Weigandufer haben sie vor einigen Wochen beschrieben: „Das Milieu sind wir“ (…) Im Netz haben Betroffene schon das „Padovicz Watch Blog“ eingerichtet, teilen Dokumente und Erfahrungen. Mehr

BZ, 03.10.2018
Widerstand gegen Mega-Investoren-Pläne in Lichtenberg
Mitte Oktober sollen die Bezirksverordneten über den Bebauungsplan für das letzte Filetstück an der Rummelsburger Bucht abgestimmt werden. Aber es gibt Kritik: Kippt das Mega-Projekt? Die Baustadträtin befürchtet einen Millionenschaden. Mehr

Neues Deutschland, 30.09.2018
Wenn wir das Haus geschenkt kriegen, gehen wir freiwillig
Die Bewohnerinnen des Hausprojekts »Liebig 34« demonstrieren gegen eine drohende Räumung – Unterstützer besetzen kurzfristig eine Wohnung in einem anderen Haus. Mehr

RBB, 30.09.2018
Besetzte Wohnung in Berlin-Friedrichshain geräumt
Polizeieinsatz in Berlin-Friedrichshain: Rund 20 vermummte Personen haben am Samstagabend eine leerstehende Wohnung besetzt. Vorher gab es vor dem Haus eine unangemeldete Demo. Die Polizei räumte die Wohnung in der Nacht zu Sonntag. Mehr

Indymedia, 30.09.2018
Glasbruch bei Padovicz-Hausverwaltungen
Gestern abend hats der Besitzer der Liebig34 und der Weide63, der berüchtigte Gijora Padovicz, richtig dicke bekommen. Neben der Demo durch Friedrichshain, auf der sein Name in keinem Redebeitrag fehlte, wurde nach der Demo auch noch sein nahezu leerstehendes Wohnhaus im Weidenweg 63 besetzt. Noch während die Besetzung lief wurden auch seine beiden Hausverwaltungen Factor in Karlshorst und Vivo in Wilmersdorf angegriffen. Mehr

Berliner Kurier, 30.09.2018
Besetzer der Liebigstraße 34 Hier entflammt der nächste Häuserkampf
„Liebig 34 verteidigen gegen Gentrifizierung“, so lautete das Motto einer Demo, die am Sonnabend ab 19 Uhr vom Wismarplatz bis zum Bersarinplatz (beides in Friedrichshain) führte. Hintergrund: Im Dezember läuft der Pachtvertrag zwischen einer nach eigenen Angaben „feministisch-autonomen“ Hausbesetzergruppe und dem Eigentümer des Hauses in der Liebigstraße 34 aus. Mehr

Berliner Zeitung, 30.09.2018
Polizei räumt besetztes Haus – 87 Demonstranten festgenommen
Der Kampf um mehrere von linksautonomen Gruppen bewohnte Häuser in Friedrichshain geht in eine neue Runde. „Liebig 34 verteidigen gegen Gentrifizierung“, so lautete das Motto einer Demo, die am Sonnabend ab 19 Uhr vom Wismarplatz bis zum Bersarinplatz (beides in Friedrichshain) führte. In Anschluss kam es zu einer vorübergehenden Hausbesetzung. Der Anlass der wütenden Proteste: Im Dezember läuft der Pachtvertrag zwischen einem nach eigenen Angaben „anarcha-queer-feministischen Hausprojekt“ und dem Eigentümer des Hauses in der Liebigstraße 34 aus. Mehr

Tagesspiegel, 30.09.2018
Polizei löst Besetzung in Friedrichshain auf – ein Beamter verletzt
Nach einer Demonstration gegen Gentrifizierung wurde am Samstagabend eine Wohnung im Weidenweg kurzzeitig besetzt. Im Vorfeld wurde ein Polizist verletzt. Mehr

Welt, 30.09.2018
Vermummte besetzen Wohnung: Polizei räumt, Beamter verletzt
Immer wieder gibt es in Berlin Protest gegen steigende Mieten und Verdrängung. Diesmal blieb es nicht friedlich. Es flogen auch Feuerwerkskörper von Dächern. Mehr

B.Z. Berlin, 29.09.2018
Hausbesetzung nach linksautonomer Demo – 87 Festnahmen!
Am Samstagabend gegen 20 Uhr haben linke Aktivisten ein Haus im Weidenweg in Berlin-Friedrichshain besetzt.
Nach dem Ende einer Demonstration der linksautonomen Szene mit etwa 1000 Teilnehmern am Bersarinplatz wurde im Weidenweg 63 nahe der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ein teilweise leerstehendes Haus besetzt. Etwa 20 Personen waren in eine leerstehende Wohnung im Vorderhaus eingedrungen und erklärten diese als „besetzt“. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften vor Ort. Mehr

Morgenpost, 29.09.2018
Polizei räumt besetzte Wohnung am Weidenweg
Rund 200 Personen fanden sich am Sonnabendabend an dem teilweise leerstehenden Altbau ein. Ein Großaufgebot der Polizei schritt ein. Mehr

Zitty 29.09.2018
Der Pachtvertrag für das Hausprojekt Liebig34 läuft aus
Die Bewohner wollen aber nicht kampflos gehen . Französischer Rap donnert aus den Boxen in den Fenstern der Liebig­straße 34. Auf dem Dorfplatz, so nennen die Bewohner die Straßenkreuzung vor dem Haus, haben sich etwa 20 Menschen versammelt. Eine Matratze lehnt an der graffitibedeckten Hauswand, mit Edding stehen Sätze darauf geschrieben: „He was my father“ und „I told him to stop“. Sie erzählen von sexueller Gewalt. Mehr

TAZ 28.09.2018
Am Dorfplatz wird’s ungemütlich
Der Pachtvertrag für die Liebig34 läuft Ende 2018 aus. Am Samstag findet eine Demo gegen die Räumung statt: es ist der Auftakt für einen heißen Herbst. Mehr

Neues Deutschland 28.09.2018
Zoff um die Investorenbucht
Der vom Bezirk Lichtenberg vorgelegte »Bebauungsplan Ostkreuz« schlägt hohe Wellen. Mieter der Altbauten an der Hauptstraße 1g-i, denen die Mietverträge nicht verlängert worden waren, wurden geräumt. Der für rüde Entmietungen bekannte Eigentümer der Häuser ist Gijora Padovicz. Er will sie abreißen lassen, um dort Luxuswohnungen in Wasserlage errichten zu können. Den Weg frei für die Investorenpläne würde der neue B-Plan machen. Mehr

TAZ Podcast 23.09.2018
Podcast Lokalrunde #19
In Berlin kämpft das queerfeministische Hausprojekt Liebig 34 ums Überleben und Erdoğan hat seinen Besuch angekündigt. Mehr

Jungle World 20.09.2018
Vor dem »Mietengipfel« der Regierung sorgt eine Hausbesetzung in Berlin für Aufsehen In Berlin haben Hausbesetzer trotz der berüchtigten »Berliner Linie« eine vorübergehende Duldung erkämpft. Gerade vor dem bevor­stehenden »Mietengipfel« der Bundesregierung geben sich Mieter­organisationen kämpferisch. Mehr

TAZ 17.09.2018
Druck machen: Bezirk soll kaufen
MieterInnen der Elbestraße 19 in Neukölln demonstrieren für Wahrnehmung des Vorverkaufsrechts. Mehr

TAZ 24.08.2018
Mietwohnungen sollen Aquapark weichen
Zwischen Ostkreuz und Rummelsburger See protestieren AnwohnerInnen gegen Abriss- und Neubaupläne eines Investors. Mehr

Mieterecho 16.08.2018
Mieter/innen beginnen Kampagne für Erhalt der Liebigstraße 34
„Liebigstraße 34 bleibt“. Diese Parole konnte man bereits vor mehr als 10 Jahren häufig auf Flugblättern und Plakaten lesen. Damals kämpften die Bewohner/innen des Hausprojekts in Berlin-Friedrichshain noch erfolgreich gegen ihre Vertreibung. Mehr

Neues Deutschland 10.08.2018
Keine Ruhe im Nordkiez
Die Bewohner*innen der Liebigstraße 34 kämpfen um ihr Haus. Die Zeichen stehen auf Sturm. Die Bewohner*innen der Liebigstraße 34 machen mobil, schließlich geht es um ihren Wohnraum. Mehr

Tagesspiegel 28.07.2018
Club Watergate kämpft mit Mieterhöhung
(…) Aber hundert Prozent Mieterhöhung auf einen Schlag kann eben auch ein Watergate nicht einfach so wegstecken. Gerne hätte man noch gewusst, was der neue Vermieter des Watergate, die Unternehmengruppe Padovicz, dazu sagt. Doch dort war auch nach mehrfacher Nachfrage niemand für den Tagesspiegel zu sprechen. Mehr

ANF News 27.07.2018
Liebig34: Unterdrückungsverhältnisse überwinden
Das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 wurde im Zuge der Hausbesetzerbewegung der frühen 1990er Jahre in Berlin besetzt und später legalisiert. Zum 31. Dezember läuft der Vertrag mit dem derzeitigen Eigentümer aus. Mehr

Neues Deutschland 26.06.2018
Occupy Wohnraum
Einst war Berlin ein Paradies für Hausbesetzer. Was ist aus den Projekten von damals geworden? Eine Suche Mehr

MieterEcho 396 06/2018
Blog zu Padovicz nun online
Mieter/innen wehren sich gegen die Geschäftsgebaren der Unternehmensgruppe Padovicz Mehr

MieterEcho 19.06.2018
Mieter/innen wollen Padovicz enteignen
Vielen Mieter/innen in Berlin ist der Immobilienunternehmer Padovicz und seine Siganadia Grundbesitz GmbH seit Jahren bekannt. Schon in den 1990er Jahren fanden sich im MieterEcho Artikel über Entmietungsversuche am Rande der Legalität. Immer wieder haben Gerichte seine Entmietungspläne gestoppt. Doch auch auf politischer Ebene bekommt Padovicz Gegenwind. In Friedrichshain und Lichtenberg haben sich Mieter/innen von Padovicz-Häusern zusammengeschlossen. Mehr

Indymedia 18.05.2018
Statement zur Räumung in der Hauptstraße 1 G am 18.05.
Gestern morgen gegen 9 Uhr haben die Bullen in Kooperation mit der Hausreinigungsfirma „Dr. House Solutions“ begonnen, eine seit längerem besetzte Wohnung in der Hauptstrasse 1 G am Ostkreuz zu räumen. Vier Menschen wurden festgommen. Mehr

Indymedia 25.04.2018
LIEBIG 34 MUST STAY!
We are Liebig 34, a self-organised anarcha queer feminist house project in Berlin-Friedrichshain made of different collectives: the infoladen „Daneben“, the-queer-feminist living-project Liebig34 and the queer feminist eventspace L34-Bar. (…) Our house, like over 200 others around Friedrichshain, is owned by Gijora Padovicz and his company Siganadia Grundbesitz GmbH, famous for the systematic buying, eviction and destruction of houses and houseprojects for commercial profit in detriment of affordable housing spaces for all. Mehr

TAZ 19.01.2018
Von wegen Rummelsburg!
Seit 25 Jahren arbeitet man am Bebauungsplan an der Rummelsburger Bucht, zuletzt plante ein Investor ein Riesen-Aquarium. Doch es passiert – nichts. Mehr

Neues Deutschland 05.01.2018
„Entmietung am Ostkreuz“
Der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz schlägt nun in der Lichtenberger Hauptstraße zu. Rund um den Bahnhof Ostkreuz in Berlin wird viel gebaut. Auf der Lichtenberger Seite, in der Hauptstraße 1 g-i, konnten bisher einige über 80jährige Wohnhäuser der Abrissbirne trotzen. Doch wie lange noch? Seit einigen Jahren sind sie in Besitz des Immobilienunternehmens Padovicz, dem in Berlin einige Hundert Häuser gehören sollen. Den angegrauten Wänden sieht man an, dass hier lange nicht mehr renoviert wurde. Mehr

Mieterecho 391; Oktober 2017
„Strategie Nichtstun- Verdrängungsversuche in Milieuschutzgebieten“
Nach umfangreichen Modernisierungsankündigungen passiert in zwei Friedrichshainer Häusern erstmal gar nichts.Trotz fehlender Baugenehmigungen wurden die Mieter/ innen auf Duldung verklagt. Mehr (im pdf download S. 16)

Berliner Zeitung, 21.04.2017
Das große Zittern am Kotti
Am Neuen Kreuzberger Zentrum geht es um eine ganz zentrale Frage: Was darf die Stadt ausgeben, um preiswerten Wohnraum vor dem Zugriff von Privatinvestoren zu sichern? (…) Der Höchstbieter ist die Juwelus GmbH. Doch um das Unternehmen ist es nach dem spektakulären Bieterverfahren ruhig geworden – und man konnte den Eindruck gewinnen, dass Gesellschaft die Frist verstreichen lässt. Damit wäre der Weg frei für das zweithöchste Gebot in dem Bieterverfahren: das der Degewo, die bis 56,5 Millionen Euro mitging und von Juwelus mit 57,5 Millionen knapp überboten wurde. Ein Dritter Bieter, der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz , blieb rund drei Millionen Euro hinter den anderen Parteien zurück. Der mögliche Triumph der Degewo ist ein Sieg ist für die Kreuzberger Gentrifizierungsgegner. Ein Sieg auch im Sinne Milieuschutzpolitik der Stadt, die hier die soziale Mischung bewahren möchte. Mehr

Berliner Zeitung 20.04.2017
Investor zieht sich offenbar vom Kotti zurück.
Überraschende Wende im Bieterkrieg um das Neue Kreuzberger Zentrum: Die Gewobag bekommt wohl doch den Zuschlag Mehr

TAZ 19.04.2017
Zentrum Kreuzberg sucht Eigentümer
Das Haus wird verkauft, doch der Höchstbietende meldet sich nicht. Die landeseigene Gewobag könnte jetzt profitieren. (…) In der Warteschleife steht noch ein dritter Bieter, der ebenfalls private Investor Gijora Padovicz. Mehr

TAZ 19.04.2017
Die unendliche Geschichte am Kottbusser Tor
(…) Der als Investor für „Problemimmobilien“ bekannte Gijora Padovicz kaufte mit einer seiner Firmen vor wenigen Jahren den zur ehemaligen GSW gehörenden linken Ge- bäudeflügel, in dem sich ein Altersheim befindet. Sein Ziel ist die langfristige Umwandlung der Wohnungen in Eigentums- wohnungen, die sich dann als Lofts am „Hotspot“ Kottbusser Tor international vermarkten lassen. Mehr

TAZ 19.04.2017
Chronik Zentrum Kreuzberg „Vom Staat schon mal bezahlt“
Mit dem NKZ schrieben einst Zahnärzte ihre Steuern ab. Für die Schulden kam der Staat auf. Weil die Gegend hipp wird, soll es nun verkauft werden. Doch genau deshalb beginnen sich auch Investoren für das ehemalige Schmuddelkind zu interessieren. Der als Investor für „Problemimmobilien“ bekannte Gijora Padovicz kaufte mit einer seiner Firmen vor wenigen Jahren den zur ehemaligen GSW gehörenden linken Gebäudeflügel, in dem sich ein Altersheim befindet. Sein Ziel ist die langfristige Umwandlung der Wohnungen in Eigentumswohnungen, die sich dann als Lofts am „Hotspot“ Kottbusser Tor international vermarkten lassen. Selbst im grün regierten Friedrichshain-Kreuzberg wurde diese Entwicklung verschlafen. Mehr

Kotti & Co 16.04.2017
„NKZ? Enteignen!“
Steht das ganze Neue Kreuzberger Zentrum zum Verkauf? Nein, das tut es nicht, denn ein Teil, wenn auch der kleinere (an der Reichenberger Str.), ist schon 2013 von der GSW/Deutsche Wohnen an den Immobilienunternehmer Gijora Padovicz verkauft worden. Dieser ist in Berlin kein Unbekannter: er kauft systematisch Häuser auf und stand seit den 90ern des Öfteren im Fokus der Presse (z.B. TAZ) als auch der verschiedenen Mietervereinen (Mietermagazin / Mieterecho). Mehr

Mieterecho online 08.11.2016
„Verdrängung und Widerstand rund um den Boxhagener Platz“
Die Gegend um den Boxhagener Platz ist schon längst ein Eldorado für die junge, flexible Schicht von Managern aus Wirtschaft, Politik und Kunst, die vom Berliner politischen Establishment umworben wird. Mieter/innen mit geringen Einkommen können sich dort kaum noch die Wohnungen leisten. Darauf machten am Sonntagnachmittag AnwohnerInnen mit einem Kiezspaziergang aufmerksam. Mehr

Mieterecho online 13.10.2016
„Mieter/innen bremsten Modernisierungspläne von Padovicz aus“
Als die BewohnerInnen des Eckhauses Grünbergerstraße 84/Gärtnerstraße 54 am 4. April ihre Ankündigung zur energetischen Modernisierung erhielten, wollten einige schon den Umzugswagen bestellen. Schließlich hatte ihnen die Format Grundstückentwicklungs GmbH, die im Auftrag der Padovicz-Unternehmensgruppe das Haus verwaltet, mitgeteilt, dass die Kosten vo 154000 € für die Fassadendämmung mit 11 Prozent auf die Miete umgelegt werden sollen. Mehr

Parlament Berlin 02.09.2015
Geschäftliche Beziehungen landeseigener Unternehmen mit Gesellschaften der sog. Padovicz- Gruppe Mehr

Parlament Berlin 02.09.2015
Verfahren gegen Gesellschaften der sog. Padovicz-Gruppe – Nachfrage Mehr

20.03.2015 Morgenpost
Padovicz’ feiern zehn Jahre Mode an der Friedrichstraße Mehr

Parlament Berlin 16.10.2014
Verfahren gegen Gesellschaften der sog. Padovicz-Gruppe <a href="http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis