Presse

Padovicz Methoden in den Medien

TAZ 24.08.2018
Mietwohnungen sollen Aquapark weichen
Zwischen Ostkreuz und Rummelsburger See protestieren AnwohnerInnen gegen Abriss- und Neubaupläne eines Investors

Mieterecho 16.08.2018
Mieter/innen beginnen Kampagne für Erhalt der Liebigstraße 34
„Liebigstraße 34 bleibt“. Diese Parole konnte man bereits vor mehr als 10 Jahren häufig auf Flugblättern und Plakaten lesen. Damals kämpften die Bewohner/innen des Hausprojekts in Berlin-Friedrichshain noch erfolgreich gegen ihre Vertreibung. Mehr

Neues Deutschland 10.08.2018
Keine Ruhe im Nordkiez
Die Bewohner*innen der Liebigstraße 34 kämpfen um ihr Haus. Die Zeichen stehen auf Sturm. Die Bewohner*innen der Liebigstraße 34 machen mobil, schließlich geht es um ihren Wohnraum. Mehr

Tagesspiegel 28.07.2018
Club Watergate kämpft mit Mieterhöhung
(…) Aber hundert Prozent Mieterhöhung auf einen Schlag kann eben auch ein Watergate nicht einfach so wegstecken. Gerne hätte man noch gewusst, was der neue Vermieter des Watergate, die Unternehmengruppe Padovicz, dazu sagt. Doch dort war auch nach mehrfacher Nachfrage niemand für den Tagesspiegel zu sprechen. Mehr

ANF News 27.07.2018
Liebig34: Unterdrückungsverhältnisse überwinden
Das anarcha-queer-feministische Hausprojekt Liebig34 wurde im Zuge der Hausbesetzerbewegung der frühen 1990er Jahre in Berlin besetzt und später legalisiert. Zum 31. Dezember läuft der Vertrag mit dem derzeitigen Eigentümer aus. Mehr

Neues Deutschland 26.06.2018
Occupy Wohnraum
Einst war Berlin ein Paradies für Hausbesetzer. Was ist aus den Projekten von damals geworden? Eine Suche Mehr

MieterEcho 396 06/2018
Blog zu Padovicz nun online
Mieter/innen wehren sich gegen die Geschäftsgebaren der Unternehmensgruppe Padovicz Mehr

MieterEcho 19.06.2018
Mieter/innen wollen Padovicz enteignen
Vielen Mieter/innen in Berlin ist der Immobilienunternehmer Padovicz und seine Siganadia Grundbesitz GmbH seit Jahren bekannt. Schon in den 1990er Jahren fanden sich im MieterEcho Artikel über Entmietungsversuche am Rande der Legalität. Immer wieder haben Gerichte seine Entmietungspläne gestoppt. Doch auch auf politischer Ebene bekommt Padovicz Gegenwind. In Friedrichshain und Lichtenberg haben sich Mieter/innen von Padovicz-Häusern zusammengeschlossen. Mehr

Indymedia 18.05.2018
Statement zur Räumung in der Hauptstraße 1 G am 18.05.
Gestern morgen gegen 9 Uhr haben die Bullen in Kooperation mit der Hausreinigungsfirma „Dr. House Solutions“ begonnen, eine seit längerem besetzte Wohnung in der Hauptstrasse 1 G am Ostkreuz zu räumen. Vier Menschen wurden festgommen. Mehr

Indymedia 25.04.2018
LIEBIG 34 MUST STAY!
We are Liebig 34, a self-organised anarcha queer feminist house project in Berlin-Friedrichshain made of different collectives: the infoladen „Daneben“, the-queer-feminist living-project Liebig34 and the queer feminist eventspace L34-Bar. (…) Our house, like over 200 others around Friedrichshain, is owned by Gijora Padovicz and his company Siganadia Grundbesitz GmbH, famous for the systematic buying, eviction and destruction of houses and houseprojects for commercial profit in detriment of affordable housing spaces for all. Mehr

TAZ 19.01.2018
Von wegen Rummelsburg!
Seit 25 Jahren arbeitet man am Bebauungsplan an der Rummelsburger Bucht, zuletzt plante ein Investor ein Riesen-Aquarium. Doch es passiert – nichts. Mehr

Neues Deutschland 05.01.2018
„Entmietung am Ostkreuz“
Der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz schlägt nun in der Lichtenberger Hauptstraße zu. Rund um den Bahnhof Ostkreuz in Berlin wird viel gebaut. Auf der Lichtenberger Seite, in der Hauptstraße 1 g-i, konnten bisher einige über 80jährige Wohnhäuser der Abrissbirne trotzen. Doch wie lange noch? Seit einigen Jahren sind sie in Besitz des Immobilienunternehmens Padovicz, dem in Berlin einige Hundert Häuser gehören sollen. Den angegrauten Wänden sieht man an, dass hier lange nicht mehr renoviert wurde. Mehr

Mieterecho 391; Oktober 2017
„Strategie Nichtstun- Verdrängungsversuche in Milieuschutzgebieten“
Nach umfangreichen Modernisierungsankündigungen passiert in zwei Friedrichshainer Häusern erstmal gar nichts.Trotz fehlender Baugenehmigungen wurden die Mieter/ innen auf Duldung verklagt. Mehr (im pdf download S. 16)

Berliner Zeitung, 21.04.2017
Das große Zittern am Kotti
Am Neuen Kreuzberger Zentrum geht es um eine ganz zentrale Frage: Was darf die Stadt ausgeben, um preiswerten Wohnraum vor dem Zugriff von Privatinvestoren zu sichern? (…) Der Höchstbieter ist die Juwelus GmbH. Doch um das Unternehmen ist es nach dem spektakulären Bieterverfahren ruhig geworden – und man konnte den Eindruck gewinnen, dass Gesellschaft die Frist verstreichen lässt. Damit wäre der Weg frei für das zweithöchste Gebot in dem Bieterverfahren: das der Degewo, die bis 56,5 Millionen Euro mitging und von Juwelus mit 57,5 Millionen knapp überboten wurde. Ein Dritter Bieter, der Immobilienunternehmer Gijora Padovicz , blieb rund drei Millionen Euro hinter den anderen Parteien zurück. Der mögliche Triumph der Degewo ist ein Sieg ist für die Kreuzberger Gentrifizierungsgegner. Ein Sieg auch im Sinne Milieuschutzpolitik der Stadt, die hier die soziale Mischung bewahren möchte. Mehr

Berliner Zeitung 20.04.2017
Investor zieht sich offenbar vom Kotti zurück.
Überraschende Wende im Bieterkrieg um das Neue Kreuzberger Zentrum: Die Gewobag bekommt wohl doch den Zuschlag Mehr

TAZ 19.04.2018
Zentrum Kreuzberg sucht Eigentümer
Das Haus wird verkauft, doch der Höchstbietende meldet sich nicht. Die landeseigene Gewobag könnte jetzt profitieren. (…) In der Warteschleife steht noch ein dritter Bieter, der ebenfalls private Investor Gijora Padovicz. Mehr

TAZ 19.04.2018
Die unendliche Geschichte am Kottbusser Tor
(…) Der als Investor für „Problemimmobilien“ bekannte Gijora Padovicz kaufte mit einer seiner Firmen vor we- nigen Jahren den zur ehemaligen GSW gehörenden linken Ge- bäudeflügel, in dem sich ein Altersheim befindet. Sein Ziel ist die langfristige Umwandlung der Wohnungen in Eigentums- wohnungen, die sich dann als Lofts am „Hotspot“ Kottbusser Tor international vermarkten lassen. Mehr

TAZ 19.04.2017
Chronik Zentrum Kreuzberg „Vom Staat schon mal bezahlt“
Mit dem NKZ schrieben einst Zahnärzte ihre Steuern ab. Für die Schulden kam der Staat auf. Weil die Gegend hipp wird, soll es nun verkauft werden. Doch genau deshalb beginnen sich auch Investoren für das ehemalige Schmuddelkind zu interessieren. Der als Investor für „Problemimmobilien“ bekannte Gijora Padovicz kaufte mit einer seiner Firmen vor wenigen Jahren den zur ehemaligen GSW gehörenden linken Gebäudeflügel, in dem sich ein Altersheim befindet. Sein Ziel ist die langfristige Umwandlung der Wohnungen in Eigentumswohnungen, die sich dann als Lofts am „Hotspot“ Kottbusser Tor international vermarkten lassen. Selbst im grün regierten Friedrichshain-Kreuzberg wurde diese Entwicklung verschlafen. Mehr

Kotti & Co 16.04.2017
„NKZ? Enteignen!“
Steht das ganze Neue Kreuzberger Zentrum zum Verkauf? Nein, das tut es nicht, denn ein Teil, wenn auch der kleinere (an der Reichenberger Str.), ist schon 2013 von der GSW/Deutsche Wohnen an den Immobilienunternehmer Gijora Padovicz verkauft worden. Dieser ist in Berlin kein Unbekannter: er kauft systematisch Häuser auf und stand seit den 90ern des Öfteren im Fokus der Presse (z.B. TAZ) als auch der verschiedenen Mietervereinen (Mietermagazin / Mieterecho). Mehr

Mieterecho online 08.11.2016
„Verdrängung und Widerstand rund um den Boxhagener Platz“
Die Gegend um den Boxhagener Platz ist schon längst ein Eldorado für die junge, flexible Schicht von Managern aus Wirtschaft, Politik und Kunst, die vom Berliner politischen Establishment umworben wird. Mieter/innen mit geringen Einkommen können sich dort kaum noch die Wohnungen leisten. Darauf machten am Sonntagnachmittag AnwohnerInnen mit einem Kiezspaziergang aufmerksam. Mehr

Mieterecho online 13.10.2016
„Mieter/innen bremsten Modernisierungspläne von Padovicz aus“
Als die BewohnerInnen des Eckhauses Grünbergerstraße 84/Gärtnerstraße 54 am 4. April ihre Ankündigung zur energetischen Modernisierung erhielten, wollten einige schon den Umzugswagen bestellen. Schließlich hatte ihnen die Format Grundstückentwicklungs GmbH, die im Auftrag der Padovicz-Unternehmensgruppe das Haus verwaltet, mitgeteilt, dass die Kosten vo 154000 € für die Fassadendämmung mit 11 Prozent auf die Miete umgelegt werden sollen. Mehr

Parlament Berlin 2.9.2015
Geschäftliche Beziehungen landeseigener Unternehmen mit Gesellschaften der sog. Padovicz- Gruppe Mehr

Parlament Berlin 2.9.2015
Verfahren gegen Gesellschaften der sog. Padovicz-Gruppe – Nachfrage Mehr

Parlament Berlin 16.10.2014
Verfahren gegen Gesellschaften der sog. Padovicz-Gruppe Mehr

Mieterecho 368; Juli 2014
„Pleite für Padovicz“
Das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg wies eine Klage des Immobilienunternehmers Padovicz auf Duldung von Modernisierungsmaßnahmen zurück. Seit Herbst letzten Jahres werden die Häuser an der Ecke Seumestraße/Simplonstraße in Friedrichshain mit fragwürdigen Methoden modernisiert. Die Häuser befinden sich im Eigentum der Siganadia Grundbesitz GmbH, die wiederum zum Firmenkonglomerat des Immobilienunternehmers Gijora Padovicz gehört. Mieter/innen, die der Modernisierungsankündigung nicht zustimmten, wurden kurzerhand verklagt. Nun aber mussten die Siganadia und die sie vertretende Rechtsanwältin Juliane Bornemann eine herbe Schlappe einstecken: das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg wies eine Klage auf Duldung der Modernisierungsmaßnahmen ab. Mehr (im pdf download S.19)

Berliner Abendblatt 03.04.2014
„Widerstand zwischen Trümmern“
Meterhoch türmen sich in dem Friedrichshainer Innenhof herausgerissene Türen, Holzlatten und Bauschutt. Ringsherum gähnen die unverglasten Fensterschächte der leergezogenenen Wohnungen. Durch den unverschlossenen Hausflur streift der Wind über den fingerdicken Staub. Kaum vorstellbar, dass in diesem Haus an der Ecke Seumestraße/Simplonstraße, das eher an eine Ruinenlandschaft als an einen belebten Innenstadtkiez erinnert, noch Menschen wohnen. Mehr

Mieterecho 366; April 2014
„Modernisierung mit dem Vorschlaghammer“
Häuser im Eigentum der Padovicz-Gruppe in Friedrichshain werden mit rabiaten Methoden modernisiert – Mieter/innen klagen über Schikanen. Fenster von leeren Wohnungen stehen trotz winterlicher Temperaturen offen oder wurden mutwillig zerschlagen, Treppenhäuser sind mit einer dicken Staubschicht bedeckt, der Hof ist kaum mehr begehbar, Kellertüren wurden auf- gebrochen und Haustüren beschädigt. hinzu kommen Lärm und Schmutz durch Bauarbeiten, die schon in vollem Gange sind, obwohl in den Häusern an der Ecke Seumestraße/Simplonstraße in Friedrichshain noch einige Mieter/ innen wohnen. Diese klagen nicht nur über rücksichtslose Bauarbeiten, sondern auch über eine Hausverwaltung, die diesem treiben untätig zusieht. Mehr (im pdf download S.17)

Parlament Berlin 03.02.2014
Was unternimmt das Land Berlin gegen die schickanöse Entmietungspraxis der Unternehmergruppe Padovicz und ihrer Factor GmbH? Mehr

Neues Deutschland 20.01.2014
„Das Leben ist eine Baustelle“
Ein Mieter aus Friedrichshain schildert schikanierende Modernisierungspraktiken. Mehrere hundert Häuser soll die Unternehmensgruppe Padovicz besitzen. Mieter der Gruppe in Friedrichshain klagen über zu hohe Modernisierungsumlagen. Mehr

Karla Pappel 18.08.2012
Verdrängung ist Ihr Geschäft…Beispiel Krüllsstrasse: Baugruppe Gartenhaus und Vivo-Hausverwaltung
Herr Eliran Hessing (VivoHausverwaltung), der Verwalter des Hauses dazu, zum Beispiel: „Am liebsten würden wir sie alle entmieten, wir wollen keine Umsetzwohnungen bezahlen.“ Und wer es nicht glauben kann, dem sagt er auch solche Sätze wie: „Wir warten nur darauf, bis sie alle raus sind.“ Das marode Treppenhaus sicherte die Hausverwaltung zu, zeitnah zu renovieren – mittlerweile sind zwei Jahre vergangen. Mehr

TAZ 19.07.2011
Wiedereinzug ausgeschlossen
MieterInnen des alternativen Hausprojekts Scharni 29 streiten vor dem Landgericht gegen eine Unternehmensgruppe. Die hatte 2010 die Räumung veranlasst, aber Teile des Gebäudes stehen noch immer leer. Mehr

TAZ 04.03.2011
Geplatzte Träume
Im Friedrichshain räumt die Polizei das Erdgeschoss des Alternativprojekts Scharni29. Die Bewohner wehren sich mit Luftballons und Konfetti. Das finden alle nett. Mehr

TAZ 24.02.2011
Räumungswelle rollt weiter: „Liebig heißt jetzt Scharni“
Die Scharnweberstraße 29 soll teilgeräumt werden – der Eigentümer begründet den Rausschmiss mit Vertragsverletzung. Bürgermeister Schulz unterstützt das Hausprojekt in Friedrichshain. Mehr

Neues Deutschland 24.02.2011
„Scharnweberstraße 29 vor Räumung“
Bewohner des alternativen Hausprojektes sehen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in der Pflicht. Auf den Tag einen Monat nach der Räumung der Liebig 14 steht für den 3. März die Teilräumung eines weiteren Hausprojektes in Friedrichshain-Kreuzberg an. Betroffen ist das Erdgeschoss des ehemals besetzten Hauses Scharnweber-straße 29. Dort befinden sich der Veranstaltungsraum »Checkpoint Scharni« und der Schenkladen »Systemfehler« – ein ehrenamtlich organisierter Laden, in dem gebrauchte Gegenstände gesammelt und kostenlos abgegeben werden. Kündigungsgrund ist die gewerbliche Nutzung der Räume durch den Hausverein »Scharnwebers e.V«. Mehr

TAZ 08.10.2010
„Vor die Tür gesetzt“
Teilräumung eines Hausprojekts in der Scharnweberstraße. Die Kündigungen gehen weiter. Mehr

TAZ 05.10.2010
„Zittern in der ersten Etage“
Hausprojekt droht Teilräumung am Donnerstag
Einem ehemals besetzen Haus in Friedrichshain droht am Donnerstag die Teilräumung. Der Kaufmann Gijora Padovicz, dem in Friedrichshain zahlreiche Häuser gehören, hat vor Gericht die Herausgabe der ersten Etage der Scharnweber Straße 29 durchsetzen können, die nun vollzogen werden darf. Mehr

Infoladen Daneben blogt 29.09.2010
„Immer Ärger mit Gijora Padovicz“
Der Immobilienkönig von Friedrichshain und Prenzlauerberg will sich nun des lästigen Hauskollektivs Scharni29 entledigen. Mehr

Potsdamer Neuste Nachrichten (Tagesspiegel) 29.08.2009
„Aus für Flammkuchen“
Imbiss in der Brandenburger Straße muss schließen
Die Markise ist ab, elsässische Flammkuchen und belgische Waffeln gibt es in der Brandenburger Straße 60a nicht mehr. Der Imbiss hat jüngst schließen müssen, weil Inhaber Curt Bösenberg einen langwierigen Rechtsstreit gegen seinen Vermieter, den Berliner Investor Gijora Padovicz, verloren hat. Am Montag ist endgültig die Übergabe. Mehr

TAZ 14.03.2008
Zwei Herren: Kennen sie Padovicz?
(…) „Ich kenne Padovicz!“ Dem gehört nämlich halb Friedrichshain. Das weiß ich von der Mieterberatung, wo ich jedes Jahr hingehe, weil es immer Hudeleien mit den Betriebskosten gibt. Das Haus, in dem ich wohne, liegt wenige Meter neben dem Intimes, und der Besitzer ist, genau, Padovicz. „Sie kennen ihn eher als knausrig?“, fragte der Bayer. „Preisbewusst“, lautete die Antwort. Diesmal lachten die Herren. Ich nicht. Mehr

Indymedia 7.12.2007
Berlin: Liebig34 – Hinter den Kulissen
Das Quartiersmanagement der Familie Tragsdorf in Friedrichshain. Das Frauen-Lesben-Trans-Hausprojekt in der Liebigstr. 34 sowie die daran angeschlossenen Freiräume XB-Liebig und Infoladen Daneben sind in Gefahr. Grund dafür ist das Bedürfnis der zuständigen Hausverwaltung Factor Grundstücksentwicklungsgesellchaft mbH das Haus gewinnbringender zu vermieten. Andrea Tragsdorf (*09.11.1962), die Chefin von Factor, kümmert sich persönlich um das Objekt, welches zusammen mit den Projekten in der Rigaerstraße seit zwei Jahrzehnten einer ökonomischen Aufwertung des Friedrichshainer Nordkiezes im Wege steht. Als am 8. November Factor eine Begehung der Liebig34 gegen den Willen der BewohnerInnen und NutzerInnen durchführen wollte, war auch Tilo Tragsdorf anwesend. Mehr Mirror

TAZ 02.08.2007
Verschlossene Tür als Kündigungsgrund
Verwaltung kündigt Mietverträge von allen Bewohnern der Liebigstraße 34. Auch andere Hausprojekte in Friedrichshain klagen über Kündigungen durch den Verwalter. Gemeinsame Kundgebung in der Warschauer Straße Mehr

TAZ 27.03.2007
„Spekulant macht Jagd auf linke Projekte“
Ein Geschäftsmann kauft offenbar gezielt Hausprojekte in Friedrichshain auf und versucht auf rabiate Weise, die bisherigen Mieter loszuwerden.
„Wir sind nicht käuflich“ steht auf der bunten Fassade. Ein dunkler Durchgang führt in einen eher ungastlichen Hinterhof. „Ich komme runter“, ruft eine Stimme aus dem dritten Stock. Elvira* ist 26, seit drei Jahren wohnt sie in dem Hausprojekt in der Liebigstraße 34 in Friedrichshain. Mehr und dazu ein Leserbrief

Mieter Magazin 7+8/06
„Weniger Sozialwohnungen, mehr Bedürftige – und was dann? AUSGEBOOTET“
Wie ein Eigentümer die Belegungsbindung austrickst
Ausgerechnet die Unternehmensgruppe Padovicz, die reichlich Fördergelder abgesahnt hat, versucht nun, diese Regelung zu unterlaufen. Werner Oehlert, Geschäftsführer der Mieterberatungsgesellschaft ASUM: „Da wird von den Bewerbern zusätzlich zur Kaution noch eine Bürgschaft verlangt, wobei sogar die Offenlegung des Einkommens verlangt wird. Außerdem soll die Kaution auf einmal gezahlt werden statt in drei Raten.“ Mehr

Mieter Magazin 12/05
Unternehmensgruppe Padovicz – „An den Mietern vorbei modernisiert“
Die Bewohner des ehemals besetzten Hauses Scharnweberstraße 29 in Friedrichshain fühlen sich übergangen. Ihr Wunsch nach einer gemeinschaftlichen Wohnform wird in den Modernisierungsplänen des Eigentümers ignoriert – und das, obwohl die Sanierung mit dem Programm „Soziale Stadterneuerung“ gefördert wird und dabei ein Einvernehmen mit den Mietern Voraussetzung ist. Mehr

Lausitzer Rundschau 17.07.2004
Blick auf die Straßengabelung Bahnhofstraße / Leipziger Straße Das historische Foto entstand vor 45 Jahren
(…) In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre begann der Investor und heutige Besitzer, die Unternehmensgruppe Padovicz vom Kurfürstendamm in Berlin, mit der Errichtung eines Gebäudekomplexes mit Geschäfts- und Wohnhäusern auf der Freifläche an der Bahnhof- / Leipziger Straße. Jedoch kam es zu längeren Verzögerungen bei der Fertigstellung der Bauten. Zuerst fertig wurden die beiden neuen Wohnhäuser in der Bahnhofstraße 37 und 39, die bereits im Januar 1999 fertig gestellt waren. Mehr

TAZ 02.08.2002
Geplatzter Umzug nach Simplonien
Weil dem autonomen Wohnprojekt Rigaer Straße 94 die Räumung droht, vermittelt gar der Innensenator. Ein Ersatzobjekt ist schnell gefunden. Doch Nachbarn regen sich auf. Die Exbesetzer sehen sich verschaukelt. Nun steht alles wieder auf Anfang. (…) Dabei sehen die Simplonstraßenbewohner finstere Mächte am Werk. Weil der Fördertopf für soziale Stadterneuerung längst geschlossen ist, fragte die Interessengemeinschaft Simplonstraße nach der Geldquelle für die Sanierung von Nummer 15/17. Ein Hausbesitzer erklärt sich das so: „Der Besitzer von 15/17, Gijora Padovicz, ist quasi mit der Bezirksregierung liiert.“ Der Neid des zu kurz Gekommenen? Fakt ist: Padovicz ist nach Senatsangaben der größte private Eigentümer in Friedrichshain. Und ein Mitglied des Abgeordnetenhauses will wissen, dass der Großeigentümer fast die Hälfte aller Sanierungsgelder im Bezirk abgesahnt hat. Laut Mieter Echo, der Zeitschrift des Berliner Mietervereins, ist Padovicz schon wegen „großer Unterstützung aus Senatskreisen“ aufgefallen. Mehr

Mieterecho 291; Juli 2002
„Subventions- und Vermietungspraxis im Bezirk“
Im Februar hat der Wahlkreisabgeordnete der PDS Freke Over mit uns die abgedruckte Anfrage gestellt. Bereits im Vorfeld kam die Mitteilung, dass die Anfrage erst zum 22. Mai beantwortet wird, weit nach der eigentlichen Frist. Eine umfangreiche Beantwortung würde vermutlich zu weiteren Fragen führen, die unterbunden werden sollten. Die Beantwortung erfolgte dann nochmals mit fünf Tagen Verspätung und erreichte erst Anfang Juni Freke Over. Mehr

Mieterecho 283; Jan/Febr 2001
„Ein Ehrenmann für die Wohnbaugesellschaft“
Die Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) möchte offensichtlich mit dem Kaufmann Gijora Padovicz eine Gesellschaft gründen, um Wohnungen aus dem WBF-Bestand zu überführen. Mehr

Mieterecho 279; Mai/Juni 2000
„In fast jedem M.A.R.L.A.N.D.- Haus gibt es Probleme“
Wir haben uns in der Vergangenheit wiederholt mit Mietern der M.A.R.L.A.N.D. Hausverwaltung getroffen. Ein Großteil der Häuser gehört dem Kaufmann Gijora Padovicz. Aber nicht nur das, mehrheitlich ist er z. B. auch am Architektenbüro P3, das für die Häuser arbeitet, beteiligt. Die Vorgehensweise ist immer die selbe. Die Mieter sollen für die Sanierung der Häuser raus. Mehr